Experte Colmar Schulte-Goltz (r.) sieht sofort, dass das kein Billig-Gemälde ist.
Experte Colmar Schulte-Goltz (r.) sieht sofort, dass das kein Billig-Gemälde ist. ZDF

Petra und Ute aus Münster haben ein recht hübsches Gemälde zu Horst Lichter ins Bares-für-Rares-Studio gebracht. Da es aber nicht zu ihren anderen Gemälden passt, soll es jetzt einen neuen Besitzer finden. Ihre Erwartungen sind nicht allzu hoch und sie werden später einen Wunschpreis von „ab 100 Euro aufwärts“ nennen. Was sie nicht wissen, dieses Bild hat es in sich. Und man beginnt genau dies zu ahnen, als Kunst-Experte Colmar Schulte-Goltz sich das Werk anschaut und dann loslegt mit seiner Expertise.

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Auf alle Fälle ist Horst schon mal richtig angetan. Und Colmar kann ihm nur beipflichten, der „Beste der Beste wenn es um Kunst geht“, wie Horst ihn den Damen vorstellt.

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Gemalt von einem Künstler Alfred Ziethlow, der viel herumgekommen ist und außerdem sogar Meisterschüler an der berühmten Kunstakademie in Düsseldorf war.

Das Bild, eine Stadtansicht von Münster, ist im Jahre 1940 entstanden, ein Werk des Spätexpressionismus. Vom Rahmen mal abgesehen ein tolles Bild, auch wenn an einer Stelle ein wenig Farbe fehlt. Unter Kunstkennern ist es von Bedeutung, wenn man den genauen Ort des Gemalten bestimmen kann, erklärt der Experte. Dies sei hier der Fall und so fallen die Besitzerinnen des Gemäldes aus allen Wolken, als Colmar einen zu erwartenden Preis von 1500 bis 1700 Euro nennt – entgegen der Wunschvorstellung „ab 100 Euro“. Ute ist so überrascht, dass sie sogar ein Tränchen verdrückt.

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Action im Händlerraum

Im Händlerraum ist man auch sofort sehr, sehr positiv gestimmt: farbenfroh macht auch Händler froh.

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Bei 400 Euro geht es gut gelaunt los und alle machen mit, so dass schnell die 1000er Marke fällt. Wolfgang misst nochmal das Format nach – und steigt jetzt erst richtig ein: 1200 Euro. Jetzt geht's nochmal richtig los - Bieterschlacht mit Susanne, die bei 1850 aussteigt. Aber da ist ja noch Julian, der bis 2000 Euro mitgeht. Aber Wolfgang weiß, dass er es will. Bei 2050 Euro hat er es, die Ute und Petra verkaufen jetzt „super gerne“.

Und kaum liegt das Geld auf dem Tisch, kann Wolfgang die Glückwünsche seiner Kollegen entgegen nehmen, Susanne bedauert sogar jetzt schon, dass sie nicht weiter mitgeboten hat ...

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