Die Chronometer sollten eigentlich auf den Müll - jetzt bekommt ein Student dafür bei „Bares für Rares“ noch richtig viel Geld. Foto: ZDF

Mit einer im wahrsten Sinne des Wortes wegweisenden Rarität hat ein junger Student aus Hattingen bei „Bares für Rares“ sein großes Los gezogen. Denn was bei der Haushaltsauflösung des Großvaters der Lebensgefährtin ans Licht kam, sahen alle anderen Familienmitglieder eher im Müll. Doch Fabian Surrmann rettete die beiden zusammengeschraubten Uhren vor dem Schrottplatz und trägt sie in Fernsehen zu „Bares für Rares“. Was für ein Glück. Denn was der 25-Jährige dafür bekommt, ist wirklich der Wahnsinn.

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Aber der Reihe nach. Der Großvater der Freundin sei verstorben, erklärt der Kandidat. Bei der Haushaltsauflösung sollte das alte Teil in den Müll. Der ist seinerzeit eine Cessna geflogen. „Die hat er damit navigiert“, erklärt der Kandidat.

Die Chronometer, die bei „Bares für Rares“ zum Verkauf stehen, sind von der Marke Heuer. Foto: ZDF

Experte Sven Deutschmanek ist begeistert. „Wir haben hier eine ganz bekannte Marke. Das sind Uhren von Heuer. Die kennen heute viele unter Tag Heuer“, erklärt der Technik-Fan. Er erklärt die beiden Uhren, auch wie sie funktionieren. Die Faszination steht Deutschmanek ins Gesicht geschrieben.

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„Bares für Rares“-Expertise haut den Kandidaten um

So schnell kann es gehen: Was für den einen Schrott ist, löst beim anderen ein breites Grinsen aus.

Doch: Der Experte mahnt auch: „Jetzt geht es darum, wie ist der Zustand der Uhren. Und hier gibt es Beschädigungen, die hast du sicher auch gesehen.“ Ein kleiner Riss. Das Uhrwerk sollte man sich auch mal anschauen, auch wenn sie im Moment noch laufen.

„Ich bin mir natürlich um den Zustand bewusst. Die Uhren sind auch etwas oxidiert, sie lagen jahrelang in der Waschküche rum“, gibt Verkäufer Fabian Surrmann zu und hofft auf 350 Euro.

Doch die Expertise haut den Hattinger fast um. „Das ist zu wenig“, sagt Experte Sven Deutschmanek gleich. „Pro Uhr 600 Euro würde ich schon ansetzen, dass wären 1200 Euro für beide zusammen.“

1200 Euro lautet die „Bares für Rares“-Expertenschätzung für die Chronometer. Foto: ZDF

Der Kandidat schnauft erstmal durch. „Boa, das ist stark“, sagt er. Auch Moderator Horst Lichter ist baff. „Du hast wohl ne Glücksträhne, mein Freund“, sagt er und drückt dem Studenten die Händlerkarte in die Hand.

Verkauf von Fabian zu Fabian

Auch die „Bares für Rares“-Händler sind begeistert. Vor allem Küken Fabian Kahl scheint interessiert, auch wenn er eigentlich kaum Ahnung hat, was vor ihm liegt. „Ist die gut, Wolfgang, wie viel kann man dafür ausgeben“, fragt er Kollege Wolfgang Pauritsch. Der lacht: „Ich weiß nicht, was du dafür ausgeben kannst. Aber ich kenne meinen Preis.“

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80 Euro schätzt Kahl und wird von den Kollegen belächelt.

Schon geht die wilde Bieterei los. Fast alle Händler sind interessiert. Schon das Einstiegsgebot liegt bei starken 400 Euro von Wolfgang Pauritsch. Mehr, als der Kandidat eigentlich haben wollte. Auch die 1000-Euro-Marke ist schnell geknackt. Erst bei 1250 Euro ist Schluss. Und jetzt raten Sie mal, wer die am Ende blechen musste?

Richtig: Fabian Kahl!

Kandidat Fabian Surrmann ist glücklich. Dass das Stück „Müll“ so wertvoll ist, damit hatte auch er bei seiner Rettungsaktion nicht gerechnet.

„Bares für Rares“-Händler Fabian Kahl kauft die Chronometer. Foto: ZDF

Sie wollen mehr spektakuläre Verkäufe sehen? „Bares für Rares“ läuft montags bis freitags um 15.05 Uhr im ZDF.