„Bares für Rares“-Kandidat Horst Eremit hat einen Besteckkasten mitgebracht, von dem Moderator Horst Lichter und Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel begeistert sind. ZDF

Oft geht es bei „Bares für Rares“ um kleine Ringe oder große Gemälde. Manchmal auch um ganz andere Raritäten. Aber so ein außergewöhnlicher Schatz landet eher selten in der Sendung von Moderator Horst Lichter. Um genauer zu sein: Eine Schatzkiste mit 150 mehr oder weniger kleinen Schätzen. Und die sind richtig, richtig, richtig wertvoll.

„Wow, das nenne ich mal einen Besteckkasten. Das ist ja eine richtige Wertanlage“, staunt „Bares für Rares“-Boss Horst Lichter schon, als er den Raum betritt. „Du sagst es“, erwidert „Bares für Rares“-Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel.

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Die Schatzkiste stammt aus Familienbesitz, ursprünglich von seinen Großeltern. „Dann hatte mein Vater sie und nun habe ich sie“, erzählt Horst Eremit, 66, aus Essen. „Dann waren deine Großeltern wohl eher keine armen Arbeiter“, stellt Horst Lichter fest. Waren sie nicht. Aber darum geht es ja nicht.

Bei „Bares für Rares“ kommt das Silberbesteckt auf die Wage.  ZDF

„Bares für Rares“-Expertin ist hin und weg

„Unmittelbar nach dem Krieg betrachtete man sowas als Wertanlage“, erklärt die Fachfrau. „Es ist, wie es aussieht, kaum benutzt. Das Besteck ist makellos, auch die Vergoldung ist noch tadellos und in einem super Zustand.“ Sie bekommt sich kaum ein vor Begeisterung. „Nehme doch mal eine Kelle heraus, Horst, die sind so beeindruckend“, bittet sie den Moderator. „Herrlich, da wird selbst ein Wassersüppchen zu einer Sensation“, staunt der. „Und was für ein Gewicht, da kommt was zusammen an Silber.“

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Doch Dr. Heide Rezepa-Zabel ist noch nicht fertig mit ihrer Expertise. „Wir haben hier ein umfangreiches Menübesteck für 12 Personen – inkl. Fischbesteckt und diversen Dessertbestecken. Die Form ist typisch für die 30er Jahre. Wir haben 800er Silber. Alles liegt in einem Eichenkasten, der hervorragend gepflegt ist. Das Besteck wiegt zusammengerechnet mehr als 7 Kilo“, sagt sie. Wahnsinn!

„Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter ist beeindruckt von der Suppenkelle. ZDF

Was will der Verkäufer denn nun dafür bekommen? „Rund 3000 Euro habe ich mir vorgestellt“, erklärt er. Das ist schon ein stolzer Preis für Besteck. Er würde es aber auch für den Silberpreis hergeben. Und der wäre? „3583 Euro“, weiß die Fachfrau. Sie kann sich aber gut vorstellen, dass das Besteck auch für 4500 Euro zu verkaufen ist. Sind die Händler bereit, das zu bezahlen?

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„Bares für Rares“-Kandidat verhandelt super

„Mich interessiert ja immer die Soßenkelle“, begutachtet Walter „Waldi“ Lehnertz den Besteckkasten als erster. „Das ist wirklich mal was für ein Großfamilie“, stellt er fest. „Einen sensationell schönen Schatz haben sie uns mitgebracht“, begrüßt Dr. Elisabeth Nüdling den Kandidaten. „Wie hoch ist denn der Silberwert“, will Fabian Kahl gleich wissen und startet mit 3500 Euro als Einstiegsgebot.

„Bares für Rares“-Händler Fabian Kahl bekommt den Zuschlag für den Besteckkasten. ZDF

Es geht zweimal hin und her, schon sind 4000 Euro geboten. Aber außer Fabian Kahl und Dr. Elisabeth Nüdling hat niemand Interesse. Letzte muss aber zugeben, noch einen Kasten zu haben. Seine Schmerzgrenze lege bei 4500 Euro, pokert Horst Eremit hoch. „Bares für Rares“-Händler Fabian Kahl ist bereit, ihm entgegen zu kommen, bietet 4100 Euro. „Ein Kompromiss ist doch aber eigentlich in der Mitte“, erwidert der Kandidat. Er verhandelt hat, bekommt am Ende wirklich 4250 Euro. Wahnsinn! Da ist ja fast ein kleines Auto drin – bei diesem Erlös.

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Sie wollen mehr spektakuläre Antiquitäten und deren Verkäufe sehen? „Bares für Rares“ läuft montags bis freitags, um 15.05 Uhr, im ZDF.

4250 Euro bringt der Besteckkasten bei „Bares für Rares“. ZDF