Bares für Rares-Moderator Horst Lichter bekommt die Ehe mit seiner Frau Nada seit 2019 wieder besser mit seiner Karriere unter einen Hut. Imago/Horst Galuschka

Es ist eine Erfolgsgeschichte, wie sie im deutschen Fernsehen nicht oft vorkommt. Seit 2013 sacken Horst Lichter und die Trödel-Show „Bares für Rares“ regelmäßig Topquoten ein. Keine Sendung im Nachmittagsprogramm kann da mithalten. Doch für den Moderator mit dem Schnauzbart hatte der Erfolg auch Schattenseiten, wie Horst Lichter nun zugibt: An „Bares für Rares“ wäre fast seine Ehe zerbrochen!

„Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter führte lange eine Teilzeit-Fernbeziehung

Grund für die Ehe-Probleme war die Entfernung. Horst Lichter und seine Frau Nada lebten bis 2019 im Schwarzwald, „Bares für Rares“ wurde jedoch in Köln aufgezeichnet, keine Distanz, die man mal so eben täglich pendeln kann. Bei rund 200 Drehtagen im Jahre bedeutete das, eine lange Trennung zwischen Horst und Nada Lichter. Im Jahr 2019 fand sich das Ehepaar dann in einer Krise wieder. 

„Ich habe über 200 Tage im Hotel geschlafen, das war nicht einfach für uns. Das war eine innere Zerrissenheit, wir führten eine Ehe auf Besuch“, gestand der beliebte Trödelshow-Moderator nun in der Zeitschrift Bunte. Doch Horst Lichter und seine Nada gaben nicht ihre 25 Jahre andauernde Beziehung, sondern lieber die Villa im Schwarzwald auf. Sie verkauften die Immobilie und zogen in eine gemeinsame Bleibe in die Nähe von Köln. Die Rettung für die Beziehung!

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Horst Lichter moderiert seit vielen Jahren das ZDF-Trödelformat „Bares für Rares“ ZDF

„Das ist eine ganz wunderbare neue Lebenserfahrung für mich. Es ist für mich auch die Bestätigung, dass unsere Liebe richtig ist“, sagt Lichter nun in der Rückschau. Nun kann er jeden Morgen zur Arbeit fahren und abends seine Frau Nada und den gemeinsamen Pudel wiedersehen. 

Horst Lichter drohte einmal damit, bei „Bares für Rares“ aufzuhören

Es war übrigens nicht das erste Mal in seiner „Bares für Rares“-Karriere, dass Horst Lichter neben dem Erfolg auch die Schattenseiten spürt. In den Anfangsjahren kam es beinahe zum Bruch zwischen ihm und dem ZDF. Der Sender wollte, als „Bares für Rares“ nur einmal wöchentlich am Sonntag lief, recht schnell auf einen wöchentäglichen Takt erweitern. Doch Horst Lichter haute die Bremse rein, drohte mit seinem Abgang. Er wollte, dass das Format langsam wächst.

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Und der Erfolg gibt ihm heute Recht: "Bares für Rares" hat eine riesige Fangemeinde. Neben den fünf aktuellen Folgen pro Woche wurden zahlreiche Specials gedreht. So traten auch Prominente immer wieder vor Horst Lichter und seine Experten oder Händler traten gegeneinander an. Ohne Horst Lichter wäre das alles nicht denkbar gewesen. Dass er Karriere und Ehe nun wieder besser unter einen Hut bekommt, ist die Kirsche auf der Sahnetorte.