Thomas Gottschalk, Barbara Schöneberger und Günther Jauch. TVNow/Engels

Lange musste er pausieren. Wegen seiner Corona-Infektion war Günther Jauch bei den letzten drei Ausgaben von „Denn sie wissen nicht, was passiert!“ nicht dabei.

Am Samstagabend feierte er sein Comeback – und durfte derart ausgeruht prompt allein gegen ein Team aus Barbara Schöneberger und Thomas Gottschalk antreten. Die Moderation teilten sich dir drei dann auch gleich noch. „Dann bekomme ich ja heute die doppelte Gage“, scherzt Jauch, als er davon erfährt.

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Gottschalk kann wohl nicht anders, als mit einem vorbereiteten Witz zu kontern: „Wir sind drei G – er ist genesen, ich bin geimpft, du bist geschminkt“, sagt er zu Schöneberger. Die korrigiert sofort: „Geliftet“ - und grinst.

250 Euro für jeden Zuschauer

Die Stimmung war also gut bei der ersten Ausgabe der Show in der Pandemie, die wieder mit Publikum produziert werden konnte. Und das sollte diesmal auch profitieren. Je nach Sieger gab es für alle auf der einen oder der anderen Tribünenseite je 250 Euro.

Eine kleine Anleihe bei „Big Brother“ haben die Macher der Show genommen. Zwei Bereiche sind vorbereitet: Bei Jauch gibt es nur Wasser und Brot. Schöneberger und Gottschalk schwelgen in Luxus-Buffet - und Massagesessel. „Frauenarztstuhl für politisch Korrekte, die Beine bleiben zusammen. Besser als 'ne Beziehung und auf Dauer auch günstiger“, lacht Schöneberger.

Schlimme Scherze bei „Schnell wie die Sau“

Dann gehen die mal mehr, mal weniger lustigen Spielchen los. Der Höhepunkt: Bei „Schnell wie Sau“ laufen unterschiedliche Tiere durch eine abgesperrte Strecke. Die drei Kontrahenten müssen schätzen, wie lange sie wohl dafür brauchen werden und vorher selbst ähnlich schnell sein. Dabei hat es Retromops Mad Max vor allem Barbara Schöneberger besonders angetan. 

„Gott, gleich stillt sie ihn“, scherzt Gottschalk. „Die Milch schießt schon ein“, steigert Schöneberger das sogar noch. „Ich habe auch Retro-Möpse“, kichert Schöneberger ziemlich zweideutig. Da entgleitet sogar dem sonst so seriösen Herrn Jauch ein Altherren-Scherz. „Besser Retro- als Mikromöpse.“ Prompt tadelt ihn Barbara Schöneberger: „Das ist Age-Shaming. Das dürfen Sie gar nicht.“

Barbara Schöneberger ist über den Spruch von Günther Jauch nur kurz sprachlos. RTL

Ehering? Gottschalk: Fast!  

Im Finale müssen die drei Moderatoren dann auf je eine Hebebühne. Abwechselnd ziehen sie Gläser aus einer Sekt-Pyramide und trinken sie gleich aus. Es geht recht gemächlich zu - bis Gottschalk merkt, das er etwas verloren hat. „Mein Ring ist weg!“, schreckt er auf. Sofort fragt Schöneberger: „Dein Ehering?“

Komisch, Gottschalk zögert. Verheiratet mit seiner Freundin Carina ist er nicht. Dann sagt er: „Nein, aber fast“ - und stellt sich vor, was Carina jetzt wohl denkt: „Der spinnt wohl, völlig besoffen schmeißt der den Ring weg.“

Schließlich findet Barbara Schöneberger das Schmuckstück. Und Millionen Zuschauer fragen sich: Was wollte uns Gottschalk mit dem „Fast“ sagen. Gibt es da etwa Hochzeitspläne?  Sind die beiden verlobt? Eine Antwort bekommen wir nicht. 

Der Abend jedenfalls endet für Gottschalk nicht gut: Glück in der Liebe, Pech im Spiel. Um kurz vor 1 Uhr nachts bricht seine Pyramide zusammen. Günther Jauch hat gewonnen.