Christof Reuter und Günther Jauch im Studio bei „Wer wird Millionär“. Foto: TVNOW/Stefan Gregorowius

Viele Kandidaten kommen zu „Wer wird Millionär“, um das große Geld zu machen, doch das Scheinwerferlicht, die Atmosphäre im Studio, die Kameras machen ihnen immer wieder zu schaffen. So ging es jetzt auch Christof Reuter aus Hamm, der am Montagabend auf dem Ratestuhl der erfolgreichen Show mit Günther Jauch saß. Er wollte einfach nicht richtig ins Spiel kommen, hatte schon bei der 300-Euro-Frage massive Probleme – und scheiterte letztendlich an der 1000-Euro-Frage. Hätten Sie es gewusst?

Für 300 Euro wollte Jauch von dem Kandidaten wissen: „Was kann man machen?“ Die Antwortmöglichkeiten: A) rücken und schultern, B) becken und hintern, C) ohren und lippen oder D) nacken und ellbogen. Hand aufs Herz: Hätten Sie es gewusst? Es ist natürlich Antwort A – man kann Möbel rücken und andere Dinge schultern. Vollkommen klar, oder?

Diesem „Wer wird Millionär“-Kandidaten muss Günther Jauch mehrmals helfen

Für Christof Reuter war leider gar nichts klar. Immer wieder wiederholte er in der Show die Frage: „Was kann man machen?“, ergänzte sie mit den Antworten. „Rücken machen, schultern machen? Becken machen, hintern machen? Geht schon super los!“ Jauch: „sie denken viel zu kompliziert! Wenn Sie ein sechsjähriges Kind wären, würde ich sagen: Was kann man machen? Wir suchen ein Tu-Wort!“ Plötzlich fällt es dem Kandidaten wie Schuppen von den Augen: Antwort A!

Lesen Sie dazu auch: Mega-Nervenkitzel bei „Wer wird Millionär“: Bei DIESER Szene brach selbst den Zuschauern der Angstschweiß aus! >>

Nächster Stress bei 500 Euro. „Viele Schüler engagieren sich außerhalb des normalen Unterrichts in einer…?“ Die Antworten: A) GmbH, B) OHG, C) GbR oder D) AG. Richtig ist natürlich Antwort D – die Arbeitsgemeinschaft. Doch Christof Reuter kommt nicht drauf, schließt alle aus – und entscheidet sich für eine GbR. Wieder hilft Jauch. „Was ist denn eine GbR?“ – „Wenn ich das nur wüsste!“ – „Ich sage es Ihnen: Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts.“ Wieder reagiert der Kandidat, wie vom Blitz getroffen: „Antwort D!“ Schließlich sei er auch in einer Bastel-AG gewesen. „Wenn ich 500 Euro geschafft habe, wird es bestimmt besser.“

Die Enttäuschung ist groß: Christof Reuter fliegt bei „Wer wird Millionär“ schon bei der 1000-Euro-Frage aus dem Spiel. Foto: TVNOW/Stefan Gregorowius

Leider nicht – denn schon folgt die 1000-Euro-Frage, die für ihn das Ende des Spiels bedeutet. „Wobei kann es sich laut Duden auch um eine Person handeln?“, will Jauch wissen. Die Antworten: A) Rauchmelder, B) Feuerlöscher, C) Blitzableiter oder D) Sprinkleranlage. Er entscheidet sich für Antwort B, glaubt beim Feuerlöscher an einen Feuerwehrmann. Doch: Es ist falsch. Richtig ist der Blitzableiter. „Wenn man an jemandem seine Wut, seine Aggression auslässt, sagt man: Ich musste wieder den Blitzableiter spielen.“

Nach dem schnellen „Wer wird Millionär“-Aus gibt's einen Rat von Günther Jauch

Das Resümee: „Das war ein schneller Auftritt. Haben Sie je in Ihrem Leben so schnell 500 Euro verdient?“, fragt Jauch. Christof Reuter: „Nein.“ Zuletzt gibt’s einen guten Rat vom Quizmaster: „Wenn Ihnen jemand blöd kommt, sagen Sie einfach: Ich bin doch nicht der Blitzableiter.“

Lesen Sie dazu auch: Schock bei „Wer wird Millionär“: Kandidatin haut völlig daneben – DARUM war es für Günther Jauch einmalig! >>

Es wirkt für die Zuschauer vor den Fernsehern schockierend, wie schwer das Beantworten der leichten Fragen dem Kandidaten fiel. Doch das sei ein völlig natürliches Phänomen, sagte Jauch schon vor Wochen, als einer seiner Kandidaten ebenfalls bei den vermeintlich einfachen Fragen ins Schlingern geriet. „Die Leute gehen natürlich mit einem gewaltigen Adrenalinspiegel auf den Stuhl. Einerseits mit Erleichterung, dass sie die Auswahlfrage überstanden haben, das ist ja für meine Begriffe tatsächlich die größte Hürde“, sagte Jauch. „Und dann sitzen sie da und dann steigt natürlich der Puls. Dann geht das los bei Fragen, bei denen sie wissen, dass sie sie eigentlich wissen müssten. Dann kommt der übliche Abgleich: Zu Hause hätte ich die Frage gewusst. Und dann kommt schließlich und endlich noch das finale Brett vorm Kopf – und dann ist alles aus.“