Alle gegen eine bei „Kampf der Reality Stars“: Die Gruppe kann nicht aufhören, über Tessas vegane Ernährung zu reden. RTL2

Die erste Folge der dritten Staffel von „Kampf der Reality Stars“ bot gleich mehrere Zoff-Momente. Kein Wunder mag man sich denken, wenn man bedenkt, dass mit Ex-„Berlin - Tag und Nacht“-Darsteller Jan Leyk einer dabei ist, der in den vergangenen Jahren vor allem dadurch Aufmerksamkeit generierte, dass er sich öffentlich mit anderen Menschen stritt. Und so war er auch einer der Redelsführer, als es darum ging, Ex-GNTM-Kandidatin Tessa Bergmeier ihr Essen auszureden?

„Kampf der Reality Stars“: Zoff um Tessas Essen

Was war passiert? Nach einem eigentlich ganz harmonischen Start saßen die ersten acht Reality-Stars in der Sala beim Abendbrot. Es schien Nudeln zu geben - und das, wie der Off-Sprecher sagte, in zweifacher Ausführung: einmal mit Fleisch und einmal vegan für Tessa Bergmeier. Und das wurde direkt zum Gesprächsthema.

Es waren vor allem Jan Leyk, der ehemalige rechtspopulistische Politiker Ronald Barnabas Schill und berufsbedingt auch Schäfer Heinrich, die Tessa so gar nicht ihr Essen essen lassen wollten, sondern sich benahmen, als wären sie Gäste in einem Veganer-Zoo. Erst äußerten sie (und auch andere Teilnehmer) ihr Unverständnis über die vegane Ernährung – und dann wurde Leyk auch noch persönlich, wollte von dem ehemaligen Model wissen, ob denn ihr Partner Fleisch esse.

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„Kampf der Reality Stars“: Jan Leyk ist ordentlich angefressen. RTL2

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Die antwortete wahrheitsgemäß, dass sie keinen Partner habe, aber auch keinen fleischessenden Partner akzeptieren würde - und schon brach die nächste Welle der Empörung über sie herein.

Auch bei Ex on the Beach ging es schon um fleischlose Ernährung

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Menschen im Fernsehen für eine fleischlose Ernährung rechtfertigen müssen. In der letzten Staffel von „Ex on the Beach“ wurde bereits Hannah Annika dafür angegangen, dass sie sich vegetarisch ernährt - und auch in den Kommentarspalten des Berliner KURIER auf Facebook zeigt sich dieser Effekt immer wieder. Sobald Rezepte mit dem Hinweis „vegan“ versehen sind, finden sich Kommentatoren ein, die darin abwechselnd den Untergang des Abendlandes oder aber eine dramatische Bevormundung durch höhere Mächte sehen.

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So weit ging es bei „Kampf der Reality Stars“ nicht, auch wenn Jan Leyk, der in der Vergangenheit immer wieder zu Gewaltausbrüchen neigte, Tessa Bergmeier in einem kleinen Wutanfall „Greta Thunberg“ nannte, was in seiner Welt einer Beleidigung gleichkommt.

Jan Leyk hat Veganer auf dem Kieker

Schließlich stand Leyk erst im vergangenen Jahr vor Gericht, nachdem er im Jahr 2019 zu einer „Fridays for Future“-Kundgebung gegangen war, nur um dort einen Jugendlichen zu filmen, und das Video ins Netz zu stellen. Im Video verbreitete Leyk die Falschbehauptung, dass wegen Tofu der Regenwald abgeholzt werde.

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Doch darum ging es Prozess gar nicht, sondern um Beleidigung (Leyk nannte den Jungen einen „kleinen Pisser“) und um einen Verstoß gegen das Kunsturhebergesetz, weil der Junge nicht gefilmt werden wollte. Menschen, die nicht jeden Tag ein halbes Schwein verzehren, scheinen in jeden Fall ganz oben auf der Mobbing-Liste von Jan Leyk zu stehen.