Die Sängerin Annett Louisan fühlt die ostdeutschen Wurzeln noch immer in sich.  Foto: Britta Pedersen/dpa

Die 1977 in der DDR geborene Sängerin Annett Louisan fühlt die ostdeutschen Wurzeln noch immer in sich. „Ich bin ein ostdeutsches Kind, ich bin ein Wendekind“, sagte Louisan („Das Spiel“) anlässlich des 30. Jahrestags der deutschen Wiedervereinigung. Für sie sei der Osten noch immer keine Himmelsrichtung - auch, wenn sie sich das wünschen würde. Sie sei sehr froh über die Wiedervereinigung, „dass sich Menschen getraut haben“. Das habe ihr ganzes Leben ausgemacht: „Ich bin darüber sehr glücklich.“

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Louisan wurde 1977 in Havelberg in Sachsen-Anhalt geboren. Nach dem Mauerfall zog mit ihrer Mutter mit zwölf Jahren nach Hamburg. Ihre Leidenschaft für Malerei und Musik mündete in einem Kunststudium, das sie sich als Studiomusikerin finanzierte. Dadurch knüpfte sie schließlich auch die Kontakte, die später helfen, ihr erstes eigenes Demoband zu produzieren. inzwischen lebt die Sängerin in Hamburg.