Einst waren sie eines der Traumpaare Hollywoods: Angelina Jolie und Brad Pitt.  Foto: AP Photo

In letzter Minute einigten sich Brad Pitt (56) und Angelina Jolie (45), ihren Sorgerechtsstreit privat über Videokonferenz mit einem Mediator auszutragen. Ansonsten hätte es ab Montag vor dem Los Angeles Superior Court einen echten Krieg in der Öffentlichkeit gegeben. Beide Seiten wollten insgesamt 21 Zeugen, darunter ein ganzes Heer von Kinderpsychologen als Zeugen präsentieren.

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Laut der „Daily Mail“, die die Zeugenliste gesehen haben will, wollte insbesondere Pitt mit harten Bandagen um das geteilte Sorgerecht für die sechs Kinder kämpfen. 14 Zeugen sollten in seiner Sache aussagen. Heikel: Auf Brads Liste standen auch Michael Ofstdahl, der Privatassistent seiner Ex-Frau, und deren gute Freundin Jillian Armenante – sie hatte mit Jolie in „Girl, Interrupted“ vor der Kamera gestanden. Dazu wollte der 56-Jährige auch Darren Laos und Rich Malchat, die einst als Assistenten für das Star-Ehepaar tätig waren, unter Eid aussagen lassen.

Ein interessantes Detail: Beide Ex-Eheleute hatten Alyce LaViolette auf ihrer Liste. Die Psychologin ist auf häusliche Gewalt spezialisiert. Die restlichen Zeugen bestanden aus ehemaligen Bodyguards, Securityleuten und Kinderpsychologen.

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Jolie hatte ihrem Ex-Mann ursprünglich schwere Kindesmisshandlung vorgeworfen. Sie behauptete, Pitt habe Sohn Maddox auf einem Flug im Privatjet handgreiflich attackiert – worauf die Oscargewinnerin sofort die Scheidung eingereicht hatte. Pitt bestreitet bis heute die Vorwürfe vehement und hatte eigens das FBI zur Klärung der Umstände eingeschaltet. Die Bundespolizei hat sich bislang noch immer nicht entschieden, ob es genug Belege für eine offizielle Ermittlung gibt.

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Jolie pocht auf das alleinige Sorgerecht für Maddox (19), Pax (16), Zahara (15), Shiloh (14) und die Zwillinge Knox und Vivienne (12). Hauptsächlich, weil sie dann wieder mit ihren Kindern um die Welt reisen kann – wogegen ihr Ex-Mann sein Veto einlegt. Sie würde Pitt nur ein Besuchsrecht zugestehen und dafür aber gleichzeitig mehr von dessen 300 Millionen Dollar-Vermögen haben wollen.