Moderatorin Amira Aly ist das Gesicht der Frühjahr/Sommer-Kollektion 2026 von Lascana – und lässt für die Kampagne ihre Hüllen fallen. Im KURIER-Interview spricht die Ex-Frau von Oliver Pocher offen darüber, wie wohl sie sich aktuell in ihrem Körper fühlt und wie sie nach zwei Schwangerschaften wieder zu ihrem Selbstbewusstsein zurückgefunden hat.
Amira Aly fühlt sich nicht immer wohl in ihrem Körper
Schon der erste Blick auf die neuen Kampagnenbilder zeigt: Amira hat sichtbar Spaß daran, in Bademode und Unterwäsche vor der Kamera zu stehen. Die hübsche Moderatorin zeigt ihren Hammerkörper stolz. Für sie „kein so großer Schritt“, sondern eine natürliche Weiterführung ihrer bisherigen Zusammenarbeit mit der Marke.
Doch Bademode und Lingerie berühren auch tiefere Themen, vor allem das eigene Körpergefühl. Amira weiß, wie entscheidend Selbstwahrnehmung für Ausstrahlung ist. „Ein gutes Körpergefühl ist für mich die Basis – weil man es einfach sofort ausstrahlt“, erklärt sie im KURIER-Interview.

Und die 33-Jährige kennt die Unsicherheiten, die fast jede Frau teilt. An Tagen, an denen sie sich nicht „zu 100 Prozent wohlfühlt“, versucht sie, sich nicht von Zahlen und Größen verrückt machen zu lassen: „Wenn zum Beispiel eine M besser sitzt als eine S, dann ist das so und ich fühle mich darin am Ende viel wohler – und genau das sieht man auch.“ Kleidung, die nicht kneift, sondern passt, gebe automatisch mehr Selbstbewusstsein.
Amira Alys Tipps nach zwei Schwangerschaften
Darum legt Amira auch anderen ans Herz, sich nicht im Vergleich mit anderen Körpern zu verlieren: „Ich glaube, sich weniger zu vergleichen, ist unglaublich wichtig – auch wenn das oft leichter gesagt als getan ist. Jeder Körper ist anders, und genau das macht ihn ja auch besonders.“
Wer aber merkt, dass er unzufrieden ist, solle das ernst nehmen dürfen. Bei ihr selbst sei das der Moment gewesen, an dem sie wieder mit Sport angefangen hat: „Weil ich mich einfach wieder wohler fühlen wollte.“ Perfektion spielt dabei keine Rolle – nur das eigene Wohlbefinden zählt.

Nach zwei Schwangerschaften musste auch Amira erst wieder zu sich selbst zurückfinden. Ohne Druck, ohne extreme Pläne, dafür mit Geduld und einem Mix aus „Bewegung, bewusster Ernährung“ und Genuss. „Für mich geht es nicht darum, wieder ‚wie früher‘ auszusehen, sondern sich im eigenen Körper wohlzufühlen.“
Wie beeinflussen soziale Medien das Körperbild?
Warum vergleichen wir uns so viel? Ein großes Problem: Soziale Medien konfrontieren Frauen permanent mit idealisierten, oft bearbeiteten Körperbildern, die laut einer norwegischen Studie aus 2025 besonders bei jungen Frauen zu einem Gefühl führen, unerreichbaren Schönheitsidealen hinterherlaufen zu müssen. Die Forscherinnen stellten fest, dass Frauen diese „unattainable ideals“ häufiger negativ wahrnehmen und stärker in den sozialen Vergleich geraten als Männer.



