Michael Jackson auf dem Höhepunkt seiner Karriere (Archivbild von 1988)
Michael Jackson auf dem Höhepunkt seiner Karriere (Archivbild von 1988) AFP/LUKE FRAZZA

Auch über ein Jahrzehnt nach seinen Tod produziert Superstar Michael Jackson Schlagzeilen. Weil Zweifel an der Echtheit einiger Lieder bestehen, sollen diese angeblichen Werke des „King of Pop“ jetzt von Streaming-Plattformen gelöscht werden.

Laut Nachlassverwalter und dem Musikriesen Sony wird es die drei Stücke „Breaking News,“ „Monster“ and „Keep Your Head Up“ erwischen. Sie stammen alle vom Album „Michael“, das im Jahr nach Jacksons Tod erschienen war.

Eben dieses Album soll eigentlich bis dahin unveröffentlichte Songs des „King of Pop“ enthalten. Aber die Fans sind misstrauisch. Einige Anhänger des Musikers – und auch Verwandte Jacksons - zweifeln daran, dass alle Songs auf dem Album von der 2009 verstorbenen Musik-Ikone selbst gesungen wurden. Und die Zweifler haben auch einen ganz konkrten Verdacht, wer denn da außer Michael Jackson noch zu hören ist. Sie gehen davon aus, dass mehrere Lieder von einem Sängers namens Jason Malachi gesungen wurden. Sony hat das entschieden zurückgewiesen.

Sony lässt umstrittene Jackson-Songs entfernen

Der Konzern und Jacksons Nachlassverwalter wurden aber anscheinend ob der Zweifel weich, erklärten nun, in die Entfernung der Lieder von Streaming-Plattformen sollte nichts über die „Authentizität der Stücke“ hineininterpretiert werden. „Es ist einfach nur an der Zeit, die Ablenkung rund um die Stücke hinter uns zu lassen.“ Also frei nach dem Motto: Aus den Ohren, aus dem Sinn – überzeugend klingt irgendwie anders.

Die nun beschlossene Maßnahme sei der „einfachste und beste Weg, die Konversation über diese Tracks ein für alle Mal hinter uns zu lassen“. Jackson soll die Stücke 2007 mit den Produzenten Edward Cascio und James Porte geschrieben und aufgenommen haben.

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Der Sänger war am 25. Juni 2009 im Alter von 50 Jahren leblos zu Hause aufgefunden worden, kurz darauf starb er in einem Krankenhaus. Todesursache war ein Mix von Medikamenten, die er offenbar gegen seine Schlaflosigkeit genommen hatte.