Kandidat Jürgen mit Experte Colmar Schulte-Goltz und Moderator Horst Lichter bei der „Bares für Rares“-Expertise. Rechts: Das Berg-Gemälde vom Sperrmüll. ZDF

Es gibt Geschichten, die sind zu schön, um wahr zu sein – auch in der Trödel-Show „Bares für Rares“. Die Schätze, die hier unter den Hammer kommen, haben oft unglaubliche Geschichten zu bieten. Eine solche erlebte Moderator Horst Lichter jetzt mit einem seiner Kandidaten: Jürgen Wolke (70) fand durch Zufall ein Gemälde auf einem Sperrmüllhaufen, kam damit zu „Bares für Rares“ – und ging mit einer vollen Geldbörse heim. Hier lesen Sie die unglaubliche Geschichte.

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„Bares für Rares“: Kandidat fand Gemälde auf dem Sperrmüll

Schon bei der Anreise zur Trödel-Show war der 70-Jährige aus Wernigerode überzeugt, einen echten Schatz gefunden zu haben. „Ich denke, die Händlerkarte habe ich sicher, weil es wirklich ein Bild von guter Qualität und mit einem gewissen Alter ist“, sagt er. Er habe die Kinder von der Musikschule abgeholt, erzählt er Moderator Horst Lichter – und auf dem Weg einen Sperrmüllhaufen entdeckt. Das Bild habe er mitnehmen dürfen, professionell reinigen lassen. Drei Jahre sei das her. „Ich bin gespannt auf die Expertise.“

Was wohl Experte Colmar Schulte-Goltz davon hält? Am Expertisen-Tisch nimmt er das Stück unter die Lupe. „Sie haben ein sehr schönes Bild mitgebracht, ein Gemälde, Öl auf Leinwand.“ Abgebildet sei das Fletschhorn in den Schweizer Alpen – „ein sehr hoher, eindrucksvoller Berg“, sagt der Experte. Wer aber ist der Künstler? Man erkenne ein Monogramm am unteren Rand des Bildes – aufgelöst werden könne es aber leider nicht. „Wir wissen aber, dass es auf 1855 zu datieren ist.“

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Bares für Rares-Kandidat Jürgen Wolke brachte dieses Gemälde zu „Bares für Rares“. ZDF

Ein sehr altes Bild – was es wohl wert ist? Zuerst kommt der Wunschpreis dran. „Ich denke mal, 1000 sollte es wert sein“, sagt Kandidat Wolke. Stimmt der Experte zu? „Dadurch, dass wir den Maler nicht genau benennen können, beläuft sich meine Expertise auf 1200 bis 1500 Euro.“ Ein guter Preis für einen Sperrmüll-Fund. Nun müssen nur noch die Händler mitmischen…

„Bares für Rares“: So viel zahlen die Händler für das Müll-Gemälde

Und auch die sind angetan: Mit 300 beginnt Wolfgang Pauritsch die Gebote-Schlacht, über 350 und 380 geht es auf 400 hoch. „Die Qualität überzeugt, ich sage 450 Euro“, sagt Pauritsch. Doch nur zögerlich geht es weiter hoch. „Die Expertise liegt bei 1200 bis 1500 Euro“, sagt Wolke. Unter 1000 verkaufe er nicht, sonst wolle er es ins eigene Wohnzimmer hängen.

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Letztes Angebot von Pauritsch: 800 Euro. Wolke lehnt ab – und nimmt das Gemälde wieder mit! Besonders traurig ist der Rentner nicht. „Jetzt hat das Bild zu mir gesprochen und gesagt: Ich will bei dir bleiben. Da kommt es heute Abend wieder hin – und ich kann mich jeden Tag dran erfreuen.“