Als Dessert, Hauptgericht oder Beilage - Zwetschgenknödel gehen einfach immer. IMAGO / imagebroker/schauhuber

Pflaumen oder Zwetschgen - das ist bei diesem leckeren Rezept eigentlich egal! Während Pflaumen blauviolett sind, erkennbar an einer ausgeprägten Bauchnaht und sich das Fruchtfleisch nur schwer vom Kern löst, erkennt man Zwetschgen an ihrer tiefblauen Farbe mit einer länglichen Form, die spitz zu den Enden verläuft. Ihr Fruchtfleisch ist süßer und leichter vom Kern zu lösen. Sie lieben beides? Super! Dann kommt hier genau das richtige Rezept für Sie. Probieren Sie doch mal Pflaumen- oder Zwetschgenknödel. 

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Übrigens: Zwetschgenknödel ist ein Gericht aus gekochten Kartoffelteigknödeln, das aus der österreichisch-ungarischen Monarchie stammt. Das Gericht ist in mittel- und osteuropäischen Ländern beliebt und wird als Dessert, Hauptgericht oder Beilage gegessen.

Zutaten für  Zwetschgenknödel:

  • 1 kg Kartoffeln
  • Prise Salz
  • 250 g Mehl
  • 1 Ei
  • 24 Zwetschgen
  • 100 g Butter
  • Zimt/Zucker zum Bestreuen
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So werden die Zwetschgenknödel gemacht:

1.     Kartoffeln in Salzwasser kochen, pellen und stampfen.

2.     Kartoffeln mit Ei vermengen.

3.     Mehl zum Teig geben, bis er nicht mehr klebt.

4.     Zwetschgen halbieren, den Kern entfernen und wieder zusammensetzen.

5.     Teig in gleich große Stücke portionieren und jeweils mit einer Zwetschge belegen. Pflaume im Teig „einpacken“.

6.     Zwetschgenknödel im kochenden Wasser solange ziehen lassen, bis die Knödel oben schwimmen.

7.     Butter in einer Pfanne schmelzen, Zwetschgenknödel darin wälzen, mit Zucker und Zimt bestreuen und schlemmen.

Guten Appetit!

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Wussten Sie, dass Pflaumen wahre Gesundheitswunder sind?

Pflaumen punkten mit diversen B-Vitaminen, die für das Nervensystem und übrigens auch für den Stoffwechsel günstig sind. Wie alle blauen und roten Früchte sind auch Pflaumen besonders reich an Flavonoiden. Diese pflanzlichen Farbstoffe wirken als Antioxidanzien, die sich wie ein Schutzmantel um die Körperzellen legen und sie vor krank machenden freien Radikalen schützen. Und richtig reife Pflaumen enthalten kaum Säure und sind sehr süß. Das macht sie besonders gut verträglich für einen empfindlichen Magen.