Affenfett erinnert an Rührei auf Brot, ist aber noch herzhafter und hat durch den zugesetzten Majoran einen ganz eigenen Geschmack. Foto: Imago/Panthermedia

Es gibt in der bunten Welt der Rezepte viele Gerichte, die mit einem seltsamen Namen gesegnet sind – auch im Bereich der DDR-Küche. Wissen Sie beispielsweise noch, was man unter „Affenfett“ versteht – und was genau „Hoppel Poppel“ ist? Wir verraten es: Hinter diesen Namen verstecken sich zwei Klassiker der Hausmannskost, die Sie unbedingt mal wieder zubereiten sollten! Hier erfahren Sie, was genau es ist – und wie die simplen Rezepte funktionieren.

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Affenfett und Hoppel Poppel: Kennen Sie diese Rezepte aus der DDR?

Zuerst zum Affenfett: Hinter diesem Begriff versteckt sich ein leckerer und herzhafter Brotaufstrich, der hauptsächlich aus Eiern besteht. Er schmeckt einfach wunderbar – und ist dazu noch sehr leicht herzustellen. Mit der ursprünglichen Bedeutung des Wortes hat es aber nichts zu tun: „Affenfett“ wurde früher minderwertiges Fett genannt. Doch in den Brotaufstrich kommen nur die besten Zutaten. Hier das einfache Rezept.

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Sie brauchen: 50 Gramm Bauchspeck und 1 Zwiebel, beides fein gewürfelt, 1 Tasse Milch, 1 Ei, 1 Teelöffel Mehl, 1 TL Majoran, Pfeffer und Salz.

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Und so geht’s: Der Speck wird gewürfelt und in der Pfanne angedünstet, die geschälten und in feine Würfel geschnittene Zwiebel kommt hinzu. Leicht anschwitzen, bis die Würfel glasig sind. Dann in einer Extra-Schüssel Milch, Ei, Mehl und Gewürze verquirlen. Diese Masse kommt in die Pfanne, dort muss sie bei mittlerer Hitze langsam stocken. Zwischendurch immer wieder durchrühren. Es sollte so eine feste Paste entstehen, die noch lauwarm auf ein Brot gestrichen wird. Guten Appetit!

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Hoppelpoppel ist ein traditionelles Gericht der Hausmannskost - es geht schnell, ist günstig und schmeckt deftig! Fotos: Imago/Charles Yunck, Imago/Panthermedia

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Und was ist Hoppel Poppel? Dieses Gericht kennen auch heute sicherlich noch viele Menschen – denn es gilt als Klassiker der Reste-Küche und ist wie gemacht für das schnelle Abendessen nach dem Feierabend. Es erinnert an ein Bauernfrühstück – es heißt, „Hoppel-Poppel“ sei ein Arme-Leute-Essen, das dadurch entstand, dass alte Kartoffeln und Fleischreste dafür verwendet wurden, bevor sie „hops“ gehen konnten. Hier kommt das leckere Rezept.

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Diese Zutaten brauchen Sie für leckeres Hoppel Poppel

Sie brauchen: 700 Gramm gekochte und gepellte Kartoffeln, 100 Gramm durchwachsener Speck, 300 Gramm Schnitzelfleisch, 120 Gramm Butter oder Butterschmalz, 2 Zwiebeln, 8 Eier, Salz und Pfeffer, etwas Kümmel, Majoran und gehackte Petersilie.

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Und so geht’s: Kartoffeln in Scheiben schneiden, Speck würfeln und Schnitzelfleisch in Scheiben schneiden. In einer Pfanne die Kartoffeln dann kross anbraten, mit Salz und Pfeffer knackig würzen. In einer zweiten Pfanne Speck und Schnitzelfleisch anbraten und mit Majoran, Kümmel, Pfeffer und etwas Salz würzen. Achtung: Der Speck ist bereits salzig, also lieber sparsam würzen. Dann beides in einer Pfanne zusammenbringen, die verquirlten Eier darüber gießen und alles zum Stocken bringen. Dazu passt ein frischer Salat. Guten Appetit!

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