Besser als jedes Frühstücksei! Toast mit Schinken oder Lachs und einem verlorenen Ei drauf. Sehr lecker!
Besser als jedes Frühstücksei! Toast mit Schinken oder Lachs und einem verlorenen Ei drauf. Sehr lecker! Imago/agefotostock

Genug von Rührei und Spiegelei? Dann machen Sie doch mal feine pochierte Eier – oder verlorene Eier, wie man sie früher nannte. Beim pochierten Ei umhüllt das weiche, aber feste Eiweiß das noch flüssige Eigelb. Das schmeckt hervorragend zu einer ganzen Reihe von Gerichten, wie zu Püree, Spinat, Hackfleisch, auf Reis mit Tomatensoße, einfach so aufs Brot oder zu frischem Salat.

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In Amerika ist vor allem Eier Benedict (Eggs Benedict) zum Frühstück sehr beliebt. Die pochierten Eier werden hier auf Toast mit einer Scheibe angebratenem, gekochten Schinken und Sauce hollandaise serviert. Sehr lecker! Probieren Sie es aus! Mit dem Strudel-Trick gelingen die verlorenen Eier übrigens noch besser. Wie der funktioniert, lesen Sie weiter unten.

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Wie macht man pochierte Eier?

Sie brauchen für verlorene Eier: Frische Eier (Menge je nach Bedarf), Salz, Essig, eine Suppenkelle, einen Schaumlöffel. Wichtig ist, wirklich frische Eier zu nehmen, weil so das Eiweiß nicht zu schnell zerfließt. 

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Und so werden pochierte Eier gemacht:  In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen. Dann wird etwas Salz zugegeben. Und Essig. Der Essig bewirkt, dass das Eiweiß schneller gerinnt. Man nimmt etwa 50 Milliliter Essig auf 1 Liter Wasser.

Die Hitze reduzieren, sodass das Wasser nur noch leicht köchelt beziehungsweise siedet. Das Ei vorsichtig (sodass das Eigelb heil bleibt) erst in die Suppenkelle aufschlagen und dann in das siedende Essigwasser gleiten lassen.

Selbst zu italienischer Paste passt ein pochiertes Ei. Und sieht dazu noch hübsch aus.
Selbst zu italienischer Paste passt ein pochiertes Ei. Und sieht dazu noch hübsch aus. Imago/Panthermedia

Man kann das Ei auch in eine Tasse aufschlagen und ins heiße Wasser geben. Und zwar dicht am Rand. Die Suppenkelle hat aber den Vorteil, dass man mit ihr im Kochtopf zerfließendes Eiweiß gleich wieder ans Eigelb drücken kann.

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Jedes Ei etwa 3 bis 5 Minuten gar ziehen lassen (das Eiweiß sollte rundum fest sein, das Eigelb noch flüssig sein) und dann das Ei mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser holen. Ausgefranste Eiweißränder kann man mit dem Messer gerade schneiden.

Es gibt auch einen bewährten Trick, wie die pochierten Eier schön rund werden. Nämlich mit dem Strudel-Trick! Dazu mit  Schneebesen oder Kochlöffel im Wassertopf rühren und so einen Strudel erzeugen. Das Ei dann in die Mitte des Strudels gleiten lassen. Die Drehbewegung des Wassers sorgt dafür, dass sich das Eiweiß besser um das Eiweiß wickelt.

Tipp: Verlorene Eier können auch prima am Vortag vorbereitet werden. Dazu lässt man die pochierten Eier vorsichtig gut abtropfen und bewahrt sie kühl auf. Vor dem Verzehr werden die Eier dann entweder in leicht gesalzenem Wasser erwärmt, etwa wenn sie auf einen Toast kommen sollen. Oder man erwärmt sie gleich in der Soße des jeweiligen Gerichts.