Eierlikör schmeckt superlecker – und ist mit diesem Rezept nicht schwer herzustellen. IMAGO / Shotshop

Sie brauchen noch ein Last-Minute-Ostergeschenk für den oder die Liebsten? Dann ist Eierlikör garantiert die richtige Idee. Den können Sie ganz einfach selber machen. Schmeckt viel besser als gekaufter und bereitet den Beschenkten sicher Freude. Wir haben das Rezept und beantworten auch die Frage, wie lange sich Eierlikör eigentlich hält.

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Zutaten für den Eierlikör

Sie brauchen: 8 Eier, 1 Päckchen Vanillezucke, 250 Gramm Puderzucker, 350 Milliliter Kondensmilch, 250 Milliliter weißen Rum

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So wird der Eierlikör gemacht

So geht’s: Eier trennen und das Eigelb mit Vanillezucker in einer Metallschüssel verquirlen. Den Puderzucker, die Kondensmilch und den weißen Rum unterrühren.

In einem Topf Wasser zum Kochen bringen. Die Schüssel über dem heißen Wasserbad platzieren und den Eierlikör mit dem Handrührgerät etwa fünf bis sechs Minuten dickcremig aufschlagen.

Den Eierlikör noch heiß in saubere, auskochte Flaschen füllen und diese gut verschließen.

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Eierlikör ist super lecker und hält sich mindestens ein halbes Jahr. imago/Westend61

Wie lange hält sich Eierlikör?

Im Eierlikör werden frische Eier verarbeitet. Aber ist der Eierlikör deshalb auch schnell verderblich? „Je jünger, desto frischer und geschmacksintensiver ist Eierlikör. Deshalb empfehlen wir, Eierliköre innerhalb von ein bis zwei Jahren zu verzehren", weiß Stefan Buggle, Leiter Produktentwicklung und Qualitätsmanagement beim Feinkost-Hersteller „Vom Fass“. Das gilt allerdings für verschlossene Flaschen, die luftdicht verschlossen sind. Ist der Eierlikör einmal angebrochen, ist er aber immer noch ein halbes Jahr im Kühlschrank haltbar. „Alkohol und Zucker haben eine konservierende Wirkung auf das Produkt. Daher geht auch keine Gefahr von Salmonellen aus", so Stefan Buggle.

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Was sollte man bei der Lagerung von Eierlikör beachten?

„Um zu gewährleisten, dass Eierlikör bis zu zwei Jahre genießbar bleibt, sollte er kühl, dunkel und ungeöffnet, das heißt mit möglichst wenig Sauerstoff in der Flasche, aufbewahrt werden“, erklärt  Experte Stefan Buggle. Bildet sich auf dem Eierlikör eine orangefarbene Schicht, ist das keinen Falls ein Grund, den Eierlikör zu entsorgen. „Es handelt sich dabei um Ei-Öl (Dotterfett) und damit einen natürlichen Bestandteil des Eis. Das Ei-Öl setzt sich von den anderen Komponenten, beispielsweise dem Alkohol und Zucker, ab."

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