Sich Zeit beim Essen zu lassen und gemütlich dabei plaudern. Das geht bei keinem Gericht so gut wie beim Käsefondue. imago/imagebroker

Mit seinen Gästen ein leckeres Essen genießen und dabei ganz für sie da zu sein, das geht am besten mit einem Fondue. Egal ob Käsefondue, Fondue mit Fleisch oder Fisch oder Asia-Fondue – man kann alle Zutaten in Ruhe vorbereiten und gekocht wird quasi am Tisch. Und was das Gericht noch beliebter macht: Man muss sich Zeit lassen beim Essen und kann dabei gemütlich plaudern.

Der Klassiker ist natürlich das Käsefondue, eine Mischung von geschmolzenem Käse und Weißwein mit einem Schuss Kirschwasser, etwas Speisestärke, gewürzt mit Pfeffer und Muskatnuss. Um den Klassiker soll es auch hier gehen. Wir verraten, welche Käsesorten ideal sind und was zu tun ist, wenn mit dem Fondue nicht alles ganz so klappt wie erhofft. Zunächst also klären wir die Frage:

Welcher Käse ist der beste fürs Fondue?

Die klassischen Käsefondue-Sorten sind Gruyère (Greyerzer), Emmentaler und Vacherin. Am besten mischen Sie die Sorten. Kaufen Sie den Käse am Stück und reiben Sie ihn kurz vor der Zubereitung des Fondues. Sie brauchen 150 Gramm Käse pro Person.

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Beim Käsefondue läuft nicht immer alles so cremig wie geplant. Vor allem, wenn man wenig Erfahrung hat. Deshalb hier die typischen Pannen beim Käsefondue und wie man sie repariert:

Wie bekommt man den Käse gut zum Schmelzen?

Den Käse am besten grob raspeln und langsam im nicht zu heißen Wein schmelzen lassen. Wichtig ist dabei, ständig langsam mit einem Holzlöffel in Achten zu rühren.

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Käse und Wein vereinen sich nicht?

Wenn sich Käse und Wein nicht gut vereinen, könnte es daran liegen, dass der Wein zu wenig Säure hat. Wenn es trotz Rühren nicht klappt mit der Vereinigung, etwas Zitronensaft dazugeben. Grundsätzlich eignen sich Riesling, Gutedel oder Silvaner gut als Weine fürs Käsefondue.

Der Käse ist zu dünnflüssig

Läuft der Käse zu dünnflüssig, hilft natürlich, noch etwas mehr geriebenen Käse in die Schmelzmasse zu geben. Oder ein bisschen Speisestärke mit Kirschwasser anrühren und damit die Käse-Wein-Masse andicken. 

Der Käse ist zu dickflüssig

Ist die Käsemasse zu dickflüssig, einfach noch etwas Wein nachgießen – und zwar nach und nach. Und natürlich unter Rühren.

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Käse und Wein trennen sich

Hält die Verbindung von Käse und Wein während des Essens nicht, liegt es daran, dass nicht weitergerührt wurde. Denn auch während man das Fondue genießt, muss die Masse gerührt werden, damit sie schön cremig bleibt. Hilft das nicht, den Topf noch mal auf den Herd stellen und das Fondue unter Rühren erhitzen. Dabei etwas Zitronensaft hinzugeben.

Welches Brot fürs Käsefondue?

Beim Brot fürs Käsefondue besser keine zu weiche Brotsorte wählen. Die Brotstücke idealerweise so schneiden, dass jeder Brotwürfel auch Rinde hat. So lassen sich die Brotstücke besser aufspießen und werden auch nicht so leicht von der Käsemasse ins Fondue gezogen.

Fondue stammt übrigens von Fondre, dem französischen Wort für schmelzen. Ursprünglich war das Käsefondue ein Resteessen der Bergbauern. Trocken gewordene Käsereste ließen sie in Wein schmelzen und tunkten ihr Brot darin ein.