Die Hochzeitssuppe hat eine große Tradition in vielen Regionen. Der Unterschied oft: die Einlage.
Die Hochzeitssuppe hat eine große Tradition in vielen Regionen. Der Unterschied oft: die Einlage. IMAGO/Panthermedia

In vielen Regionen Deutschland hat sie ein große Tradition: die Hochzeitssuppe. Nach der Eheschließung wird sie gerne serviert, gilt inzwischen sogar als Glücksbringer. Aber diese Suppe braucht gar keinen besonderen Anlass. Sie schmeckt immer köstlich – sei es als Vorspeise oder auch als Hauptgang.

Aus Oma Rezeptbuch stammt das Rezept, das wir hier präsentieren. Da kocht immer ein bisschen Liebe mit. Sollten Sie unbedingt mal ausprobieren!

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Omas traditionelle Hochzeitssuppe – hier ist das Rezept

Das brauchen Sie (für 5 Personen)

Für die Brühe

500 Gramm Suppenfleisch vom Rind, 1 Suppenknochen, 1 Lauchstange, 150 Gramm Sellerie, 150 Gramm Möhren, 2 Zwiebeln, 1 Petersilienwurzel, Salz und Pfeffer

Für die Einlage

350 Gramm Spargel, 500 Gramm Thüringer Mett, 9 Eier, etwas Paniermehl, 0,5 Liter Milch, 2 Bund gehackte Petersilie, Muskat, 1 Beutel Suppennudeln, 4 bis 5 Liter Wasser, 3 Eiweiß

Natürlich können Sie auch noch ein wenig Gemüse in die Hochzeitssuppe geben.
Natürlich können Sie auch noch ein wenig Gemüse in die Hochzeitssuppe geben. IMAGO/agefotostock

So wird es gemacht

Brühe:

Setzen Sie am besten am Vortag aus Rindfleisch, Knochen, Lauch-, Sellerie- und Möhrenstücken, der Petersilienwurzel, den zwei Zwiebeln sowie Pfeffer mit ca. 4-5 Liter Wasser eine Brühe an. Dafür setzen Sie das Fleisch mit kaltem Wasser an (das Fleisch trübt die Brühe in heißem Wasser). Wenn alles kocht, senken Sie die Hitze und geben dann er das Salz dazu.

Lassen Sie die Brühe ca. 4 Stunden bei mittlerer Hitze sanft köcheln. Wenn nötig schöpfen Sie den Schaum ab. Fleisch und Gemüse können Sie nach dem Auskochen anderweitig verwenden.

Lassen Sie die Brühe unbedingt komplett abkühlen. Schöpfen Sie dann mit einer Kelle das Fett ab und geben die Brühe durch ein Sieb. Ist sie dann noch nicht klar genug, sollten Sie mit Eiweiß klären. Das geht so: Die Brühe erhitzen und 2 bis 3 Eiweiß vorsichtig hineingeben. Es darf nicht kochen! Das Eiweiß sammelt jetzt die Schwebepartikel ein und kann anschließend abgeschöpft und entsorgt werden.

Einlage:

Verkneten Sie das Hackfleisch mit Pfeffer Salz, einem Ei und Paniermehl. Dann kneten Sie aus der Masse kleine Fleischklößchen. Lassen Sie in einem Topf Wasser aufkochen, senken dann die Hitze ab und lassen die Fleischbällchen darin ziehen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Dann sind sie gar, Sie können sie herausnehmen und beiseite stellen.

Verquirlen Sie 8 Eier, Milch, Salz und Muskat. Die Masse geben Sie in einen Gefrierbeutel, verschließen ihn und lassen die Eimasse in einem heißen Wasserbad (nicht kochend) gar werden. Das benötigt etwa 30-40 Minuten, bis der Eierstich schnittfest ist. Schneiden Sie ihn anschließend in kleine Würfel und stellen diese beiseite.

Lassen Sie die Suppennudeln kurz in Wasser (nicht in der Brühe) garen, gießen sie ab und stellen sie ebenfalls zur Seite.

Die einzelnen Zutaten (Mettklößchen, Nudeln, Eierstich, Spargelstücke) nun in die heiße Brühe geben. Die Suppe jetzt nicht mehr kochen!

Direkt vor dem Servieren gegen sie die frisch gehackte Petersilie dazu. Guten Appetit!.