Apfelstrudel ist ein köstliches Dessert - und passt prima zum Kaffeetrinken. Und: Das Gebäck ist mit diesem Rezept nicht schwer herzustellen. Fotos: imago/Panthermedia, imago/agefotostock

Bald kommt der Herbst – und damit die Zeit der kleinen, aber feinen Wohlfühl-Gebäcke, die wir uns an einem kalten Nachmittag gönnen, dazu ein Tässchen Kaffee oder Kakao. Ganz oben auf der Liste der Möglichkeiten! Warmer Apfelstrudel mit zimtiger Füllung und einer Kugel Vanilleeis – ein Gedicht! Aber seien wir ehrlich: Die meisten greifen zum Fertig-Strudel aus der Tiefkühltruhe. Dabei ist es gar nicht schwer, das leckere Dessert selbst herzustellen. Hier kommt das Rezept!

Rezept für Apfelstrudel: Bei einem Schritt braucht es Fingerspitzengefühl

Zugegeben: Ganz simpel ist es nicht. Zumindest an einer Stelle braucht der Hobbybäcker Fingerspitzengefühl. Dann nämlich, wenn es darum geht, den Teig in die richtige Form zu bringen. Aber auch das ist mit etwas Übung leicht zu schaffen. Also los – ran ans Blech!

Sie brauchen für den Teig: 220 Gramm Weizenmehl, 1 Prise Salz, 80 ml lauwarmes Wasser, 1 Ei, 1 EL Speiseöl und etwas Mehl zum Bestäuben. Für die Füllung: 1 Kilo Äpfel, 70 Gramm Zucker, ½ TL Zimt (gemahlen), 2 EL Zitronensaft und 2 EL Rum, 50 Gramm Semmelbrösel, 70 Gramm Rosinen, 50 Gramm Butter.

Apfelstrudel-Rezept: Die Füllung mit Rosinen und Rum ist das Beste!

Und so geht’s: Das Mehl kommt in eine Rührschüssel und wird mit Wasser, Ei und einer Prise Salz zu einem glatten Teig verknetet – am besten geht das mit den Knethaken des Handrührgerätes. Aus dem fertigen Teig wird eine Kugel geformt und mit etwas Öl eingepinselt. Dann in einen Topf geben, Deckel drauf und für etwa 30 Minuten ruhen lassen. Ofen auf 180 Grad vorheizen.

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Dann geht es an die Füllung. Dafür die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in grobe Würfel schneiden. Mit dem Zucker, dem Zimt, Zitronensaft und Rum vermischen und zum Schluss Rosinen und Semmelbrösel zur Mischung geben und gut unterheben.

Nun geht es ans Ausrollen des Teigs – und da wird es etwas tricky! Breiten Sie auf der Arbeitsplatte ein am besten gemustertes Geschirrhandtuch aus. Dieses wird mit etwas Mehl bestreut. Dann den Teig darauf ausrollen und später mit den Händen zu einem Rechteck (etwa 50 x 40 cm) ziehen – bis der Teig so dünn ist, dass man das Muster des Handtuches sehen kann.

Ränder des Teigs mit zerlassener Butter bestreichen. Dann die Apfel-Füllung ins untere Drittel geben, Ränder freilassen. Seitliche Ränder nach innen klappen und dann den Teig mit Füllung mithilfe des Tuches von unten nach oben aufrollen. Rolle auf ein Blech mit Backpapier setzen, die Teig-Kante (also das aufgerollte Ende des Teiges) sollte unten liegen. Mit flüssiger Butter bestreichen und im Ofen für etwa 40 Minuten backen. Dazu passen Vanilleeis, -soße oder Puderzucker.