Eine Portion Tikka Masala - hier mit Hühnchen. Doch das Gericht geht auch vegetarisch oder sogar vegan zu kochen. Imago/Agefotostock

Tikka Masala ist eines der beliebtesten Gerichte in Europa, die der indischen Küche zugerechnet werden. Oft kommt es mit Hähnchen oder Hammelfleisch daher. Aber auch mit Tofu oder Halloumi-Käse schmeckt das Gericht hervorragend. Und: Es ist total einfach zuzubereiten!

Tikka Masala mit Tofu, Halloumi oder Hühnchen

Wenn man an das Gericht Tikka Masala denkt, dann denkt man an die indische Küche. Was wohl vor allem daran liegt, dass dieses Gericht in Europa vor allem in indischen Restaurants vertrieben wird. Eigentlich, da sind sich Speise-Historiker einig, handelt es sich aber um ein Gericht der englischen Küche, die einen echten indischen Klassiker adaptiert hat. 

Lesen Sie auch: Schweinefilet mit Kürbisspalten aus dem Backofen: Jetzt holen Sie sich den goldenen Herbst auf den Tisch – soooo lecker! >>

Das klassische indische chicken tikka bezeichnet mundgerechte, marinierte Hähnchenstücke, die im Tandur-Ofen gegart wurden. In der Nachkriegszeit soll dann in Großbritannien aus dem indischen Klassiker und der britischen Vorliebe für Saucen das Gericht Chicken Tikka Masala entstanden sein. Viele Legenden ranken sich um die genaue Entstehung dieser Speise, welche wahr ist, ist unklar. Sicher ist nur: In Großbritannien ist das Gericht längst das Nationalgericht. Immer wieder landet es bei Umfragen unter Briten auf Platz eins der beliebtesten Speisen.

Die zentrale Zutat ist dabei - mal abgesehen vom Hähnchen, das wie gesagt auch durch anderes Fleisch, Tofu oder Halloumi ersetzt werden kann - die Gewürzmischung Garam Masala, die übersetzt „heißes Gewürz“ bedeutet. Sie ist in den meisten Rezepten enthalten und beinhaltet meist eine Mischung aus Koriander, Pfeffer, Kurkuma, Piment, Kardamom, Kreuzkümmel, Gewürznelken, Zimt und Ingwer. Manchmal sind auch Fenchel, Koriander oder Chili dabei. Diese Gewürzmischungen gibt es in den meisten Supermärkten zu kaufen - und das macht das Kochen dieses Gerichtes so einfach. Los geht's!

An dieser Stelle wird die vegane Variante mit Tofu vorgestellt. Das Tofu kann aber auch durch Halloumi, Hühnchen oder andere Fleischsorten ersetzt werden.

Lesen Sie auch: Torten-Klassiker Maulwurfkuchen: Diese leckere Überraschung zaubern Sie ganz leicht auf den Tisch >>

Die Zutaten für ein schnelles Tofu Tikka Masala

  • 125g Basmati Reis
  • 400g gestückelte Tomaten
  • 150ml Kokosmilch
  • 200g Tofu (oder eben Hähnchenfleisch)
  • 5 Teelöffel Garam Masala
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • etwas frischen Koriander
  • 2 Esslöffel Speisestärke
  • Kurkuma, Chiliflocken, Pfeffer, Salz Olivenöl

Und so wird das Tofu Tikka Masala wie im indischen Restaurant:

Als erstes kochen Sie den Basmati-Reis nach Packungsanweiseung. Dann hacken Sie die Zwiebeln, den Knoblauch und den Ingwer in kleine Stücke und schneiden den Tofu in kleine Würfel – etwa so groß wie Spielwürfel – und vermischen sie mit der Speisestärke. Dann werden die Tofu-Würfel in der Pfanne von allen Seiten angebraten.

Dann ist es Zeit, sich um die Gewürzmischung zu kümmern: Das Garam Masala wird mit zwei Teelöffeln Kurkuma und einem Teelöffel Chiliflocken vermischt. 

Wenn die Tofu-Würfel goldbraun sind, kommen sie aus der Pfanne und werden an die Seite gestellt. Dafür kommen dann Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch in die Pfanne und werden drei Minuten bei mittlerer angeschwitzt. Für eine weitere Minuten wird auch die Gewürzmischung noch angeröstet. Dabei beginnt die Gewürzmischung bereits herrlich zu duften.

Dann wird alles mit den gestückelten Tomaten aus der Dose und der Kokosmilch abgelöscht. Wer mag, kann hier auch noch ein paar gefrorene Erbsen hinzugeben. Nachdem das alles fünf Minuten unter regelmäßigem Rühren vor sich hingeköchelt hat, können die Tofuwürfel zurück in die Sauce – und schon kann angerichtet werden! Auf die Teller kommen ein paar Löffel Basmati-Reis, dazu zwei ordentliche Kellen vom Tofu Tikka Masala. Dann können noch ein paar abgezupfte Korianderblätter über das Gericht gestreut werden - und schon ist es fertig!

Guten Appetit!