Stollen ist eine köstliche Weihnachtsleckerei - aber wie macht man einen leckeren Weihnachtsstollen selbst?  Foto: Jörg Carstensen/dpa

Na, kommt bei Ihnen schon der Stollen-Hunger durch? Es ist kein Wunder: Draußen wird es immer herbstlicher, in den Supermärkten lauern schon seit Wochen die süßen Versuchungen – und jetzt gehen Meteorologen davon aus, dass es schon in kurzer Zeit zum Wintereinbruch kommen könnte.

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Das bedeutet auch: Es wird Zeit, den ersten Stollen des Jahres zu backen! Das klassische Gebäck gibt es heute auch in jeder Kaufhalle, aber haben Sie schonmal versucht, einen echten Christstollen selbst zu zaubern? Hier kommt ein einfaches Rezept.

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Rezept für Stollen nach Dresdner Art: So gelingt ein Stollen wie in der DDR

Der berühmteste Weihnachtsstollen ist wohl der Dresdner – er blickt auf eine lange Geschichte zurück! Aber: Wie macht man einen Dresdner Stollen? Das ist ganz einfach: Zunächst muss man aus der sächsischen Landeshauptstadt kommen. Denn: Die Bezeichnung „Dresdner Stollen“ darf seit der Wende nur von Bäckern im Raum Dresden erlaubt ist. Nur etwa 130 Bäckereien und Konditoreien aus dem Raum Dresden dürfen die Leckerei offiziell backen. Im Netz finden sich trotzdem zahlreiche Rezepte, die dem sächsischen Gebäck zumindest ähneln sollen. Hier ist eines davon.

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Sie brauchen: 1 Kilogramm Weizenmehl, 100 Gramm Hefe, 200 Gramm Zucker, 500 Milliliter Milch, 500 Gramm Butter, Schale von einer Zitrone, je einen halben Teelöffel Muskat und Kardamom, 10 Gramm Salz, 500 Gramm Rosinen, 150 Gramm Korinthen, 150 Gramm Orangeat, 150 Gramm Zitronat, 150 Gramm süße Mandeln (gehackt) und 50 Gramm bittere Mandeln (gerieben), etwas Rum.

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Kein Weihnachtsfest ohne Stollen - mit diesem Rezept aus der DDR gelingt Ihnen ein Stollen nach Dresdner Art! Foto: imago/Panthermedia

Und so geht’s: Am Abend vor dem Backen Zitronat, Orangeat, geriebene und gehackte Mandeln in einer Schüssel mit etwas Rum übergießen. Bei Zimmertemperatur stehen lassen und über Nacht durchziehen lassen. Am Backtag das Mehl in eine Schüssel sieben, eine Mulde in die Mitte drücken und die Hefe hineinbröckeln.

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Milch leicht anwärmen, die Hälfte in die Mulde schütten und drei Teelöffel Zucker zugeben. In der Mehl-Mulde einen Vorteig anrühren, die Schüssel zudecken und alles gehen lassen, bis sich Blasen bilden.

Rezept für Stollen: Der Dresdner Stollen wird dick mit Butter eingepinselt

Dann den restlichen Zucker, die Gewürze, die weiche Butter und etwas lauwarmer Milch verkneten, bis ein glatter, glänzender Teig entstanden ist. Die Früchtemischung zugeben und gut einarbeiten. Weiter kneten, bis sich der Teig von der Schüssel löst, dann die Schüssel abdecken und an einem warmen Ort für eine halbe Stunde gehen lassen. Noch einmal durchkneten und nochmals 45 Minuten gehen lassen. Dann zu einem große oder zwei kleinen Stollen formen, auf ein Backblech setzen. Mit einem Geschirrtuch abdecken, nochmals 30 Minuten gehen lassen und dann  und im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad für 60 bis 90 Minuten backen.

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Aus dem Ofen nehmen, direkt mit reichlich geschmolzener Butter einstreichen und mit Puderzucker bestreuen. Am besten erst eine Woche durchziehen lassen, bevor man ihn anschneidet. Guten Appetit!