Genuss in Schichten: Lockerer Boden wie ein Marmorkuchen, saftige Kirschen,  feine Buttercreme und knackige Schoko – kein Wunder, dass die Donauwelle so beliebt ist. imago/chromorange

Bei Blechkuchen denkt man ja meist an Apfelkuchen vom Blech, an Kirsch-Schnitten oder Zwetschgendatschi. Die beliebten rustikalen Kuchen eben. Das gilt nicht für die Donauwelle.  Die kommt zwar auch vom Blech, ist aber viel feiner. Quasi die Torte vom Blech!

Die Donauwelle macht was her, ist dennoch ziemlich einfach zu machen. Mit simplem Rührteig wie beim Marmorkuchen. Nur bei der Zubereitung Buttercreme muss man etwas achtgeben. Wir haben hier für Sie ein Rezept für leckere Donauwellen mit einer Pudding-Buttercreme. Probieren Sie es doch mal aus!

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Feines Rezept für saftige, köstliche Donauwellen

Sie brauchen für die Donauwelle: Für den Teig: 250 Gramm Butter, 180 Gramm Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Prise Salz, 5 Eier mittlere Größe, 370 Gramm Mehl, 3 gestrichenen Teelöffel Backpulver, 25 Gramm Backkakao, ein Esslöffel Milch, 700 Gramm Sauerkirschen (Abtropfgewicht). Für die Buttercreme: 250 Gramm Butter, ½ Liter Milch, 90 Gramm Zucker, 1 Päckchen Puddingpulver Vanille. Für den Guss: 200 Gramm Zartbitterschokolade, 2 Esslöffel Sonnenblumenöl oder Rapsöl

Und so geht’s: Zunächst die Kirschen im Sieb abtropfen lassen. Das Backblech (40 x 30 Zentimeter) fetten und Backofen auf 180 Grad vorheizen. Bei Umluft auf 160 Grad.

Für den Rührteig die bereits weiche Butter in einer Schüssel mit dem Mixer geschmeidig rühren. Nach und nach Zucker, Vanillezucker und Salz unterrühren. Wenn die Teigmasse gebunden ist, nacheinander die Eier zugeben, auf höchster Stufe. Jedes Ei eine halbe Minute.

Mehl und Backpulver mischen und in die Teigmasse rühren, auf mittlerer Stufe. Dann zwei Drittel des Teiges auf dem Backblech gleichmäßig verteilen. In den übrigen Teig den Kakao sieben, die Milch dazu und verrühren. Den dunklen Teig auf dem hellen Teig gleichmäßig verteilen.

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Dann die Sauerkirschen auf dem dunklen Teig verteilen,  ggf. die Kirschen zuvor noch mit Küchenpapier abtupfen. Die Kirschen leicht in den Teig drücken. Nun kommt das Blech in den Backofen, unteres Drittel, und den Kuchen bei 180 Grad zirka 40 Minuten backen.

Den Vanillepudding nach Packungsanleitung zubereiten, ABER statt mit 40 Gramm Zucker mit 90 Gramm Zucker. Den Pudding in eine Schüssel füllen und erkalten lassen. Tipp: Mit einer Frischhalte auf der Oberfläche verhindert man, dass sich auf dem Pudding eine Haut bildet.

Für die Buttercreme weiche Butter mit den Mixer (Rührstäbe) geschmeidig rühren. Den Pudding einmal durchrühren und nach und nach unter die Butter rühren. WICHTIG ist dabei, dass Butter und Pudding die gleiche Zimmertemperatur haben, sonst gerinnt die Butter. Nun den inzwischen erkalteten Kuchen gleichmäßig mit der Buttercreme bestreichen und die Donauwellen kalt stellen.

In der Zeit den Guss zubereiten: Dafür die Zartbitterschokolade in Stückchen brechen und mit dem Öl im Wasserbad langsam und bei schwacher Hitze schmelzen. Den Schokoguss vorsichtig auf die inzwischen festgewordene Buttercreme streichen.

Die typischen Wellen der Donauwelle auf der Schokoglasur zieht man mit einem Tortengarnierkamm. Keinen zur Hand? Macht nichts! Man kann auch mit einer Gabel die Wellenlinien ziehen. Und die Donauwelle ist perfekt!

Die fertigen Donauwellen kann man noch mit frischen Kirschen garnieren. Oder einfach ganz fein mit Puderzucker bestäuben. imago/Panthermedia