Rotkohl zu Braten kenne wir schon. Aber das Wintergemüse kann noch viel mehr.  Imago

Den klassischen Rotkohl zu Braten und Klößen kennen wir alle, lieben wir alle. Wenn es schnell gehen muss, bereiten wir ihn fast fertig aus dem Glas zu, einige schwören auf Tiefkühl-Rotkohl. Andere haben streng gehütete Geheimisse, wie man Rotkohl am besten verfeinert. Meistens sind die fertigen Rotkohl-Produkte entweder zu sauer oder enthalten viel Zucker. Mit dem gesunden Power-Kohl, der im original eine leichte Schärfe besitzt, hat das meist nicht mehr viel zu tun. 

Mehr Liebe für Rotkohl - selber zubereiten im Ofen 

Was aber, wenn man der großen roten Kohlknolle einmal etwas mehr Liebe angedeihen lässt? Rotkohl ist ein absolutes Herbst- und Wintergemüse, welches jetzt frisch in den Regalen der Supermärkte liegt. Nehmen Sie ruhig einen der roten Kohlköpfe mit, hier kommt ein leckeres Rezept, mit dem Sie regional, saisonal und unheimlich lecker  satt werden.

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Für den Rotkohl aus dem Ofen benötigen Sie folgende Zutaten:

1 Kopf Rotkohl

2 Zehen Knoblauch gepresst oder gerieben

3 EL Oivenöl

3 Teelöffel geräuchertes Parpikapulver

Getrocknete Cranberries oder 2 EL Preiselbeeren aus dem Glas

Eine Handvoll Walnüsse oder Pecannüsse

1 Fetakäse

optional Hackfleisch gemischt, Senf, Kreuzkümmel 

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Rotkohl hinterlass einen leichten Blaustich auf den Händen, der aber schnell wieder abgeht. 

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Zubereitung

Schneiden Sie den Kopf Rotkohl in fingerdicke Scheiben. Handschuhe helfen, sich die Finger nicht einzufärben.

Ölen Sie ein Backbleck mit Olivenöl ein.

Geben Sie den Rotkohl mit etwas Olivenöl und den Gewürzen in eine Schüssel und vermengen Sie alles.

Geben Sie für einen Hauch Süße das Preiselbeer-Gelee über den Rotkohl und verteilen Sie nun den Rotkohl auf das Blech.

Bei hoher Temperatur, mindestens 200 Grad, für mindestens eine halbe Stunde rösten, sodass das Rotkraut etwas knusprig wird.

Nehmen Sie das Blech aus dem Ofen uns bröseln Feta, Nüsse und Cranberrys darüber.

Soll der Rotkohl aus dem Ofen ein vegetarisches Hauptgericht werden, passen Kartoffelrösti dazu, auch ein Püree aus Kartoffeln und Pastinaken oder Kürbis geht super.

Für eine Fleisch-Variante formen Sie kleine Hackbällchen, die mit Kreuzkümmel und Senf abgeschmeckt sind, braten Sie sie scharf an und geben Sie sie die letzte Viertelstunde mit auf das Blech. Ein Klecks Saure Sahne macht das Gericht zu einem echten Leckerbissen.