Zur Verzierung von Plätzchen eignet sich auch eine kakaohaltige Fettglasur.  dpa/Florian Schuh

Weihnachtszeit ist große Backzeit. Ob Stollen, Weihnachtskuchen, Lebkuchen oder Plätzchen: Zu dieser besonderen Zeit im Jahr greifen selbst die größten Backmuffel zu Mehl, Zucker & Co. Fertig gebacken hat man anschließend die Qual der Wahl: Denn gerade beim Verzieren von Nussplätzchen, Spritzgebäck, Mozarttalern und allen teigigen Leckereien hat man eine riesige Auswahl. Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen Blockschokolade, Kuvertüre oder Kakaoglasur? Der KURIER klärt auf. 

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Das sind die Unterschiede zwischen Blockschokolade, Kuvertüre und Kakaoglasur

„Der wichtigste Unterschied ist der Fettgehalt“, sagt Sabine Hülsmann, Lebensmittelexpertin der Verbraucherzentrale Bayern. So muss Kuvertüre mindestens 31 Prozent Kakaobutter enthalten, Blockschokolade dagegen nur 18 Prozent.

Bei Kakaobutter handelt es sich um wertvolles Pflanzenfett. Es beeinflusst den Geschmack, Glanz und Schmelz der Glasur. Durch ihren höheren Fettgehalt lässt sich Kuvertüre leichter verarbeiten als Blockschokolade. Allerdings darf man die Temperatur beim Schmelzen nicht zu hoch einstellen. 45 Grad sind das Maximum. Liegt die Temperatur höher, kann die Kuvertüre dickflüssig werden und beim Abkühlen weiße Schlieren bilden.

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Über Geschmack, Verarbeitung und Aromen

Schokolade enthält 14 Prozent fettfreie Kakaomasse, die für einen kräftig-herben Geschmack sorgt. In Kuvertüre stecken dagegen nur 2,5 Prozent Kakaomasse. Anders im Geschmack, aber leichter zu verarbeiten ist kakaohaltige Fettglasur. Sie verträgt hohe Temperaturen und enthält anstelle der Kakaobutter meist andere Pflanzenfette wie Palm-, Kokos- oder Erdnussfett. Zudem kann sie Aromen und Emulgatoren enthalten.

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