Sommer-Rezept

Den Sommer auf den Tisch: Leichtes Rezept für Gänseblümchenpfanne

Gänseblümchen sind die lecker, gesund, und eine Gratis-Zutat, die direkt im eigenen Garten wächst. Mit dieser Pfanne bringen wir Sie auf den Geschmack.

Author - Jana Hollstein
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Wildblumen wie Gänseblümchen machen sich auch in der Pfanne sehr gut.
Wildblumen wie Gänseblümchen machen sich auch in der Pfanne sehr gut.blickwinkel/imago

Dass viele Wildblumen wie etwa Gänseblümchen essbar sind, wissen die meisten. Aber was soll man denn genau mit ihnen machen? Das wissen wohl wiederum die wenigsten. Dabei sind unsere Wiesen und Gärten zur Sommerzeit voll mit wunderschönen Gänseblümchen, die sich genauso gut auf der Pfanne oder im Topf machen würden. Und es wäre doch zu schade, eine kostenlose Zutat, die uns die Natur schenkt, einfach zu vergeuden. Mit dieser einfachen Gänseblümchenpfanne bringen wir Sie auf den Geschmack – damit können Sie schon bald nicht genug von den Wildblumen bekommen.

Zutaten für die Gänseblümchenpfanne

Sie brauchen für ein bis zwei Personen:

• acht Handvoll Gänseblümchenköpfe (Blätter und Blüten)

• zwei mittlere Kartoffeln

• etwas neutrales Öl (zum Beispiel Rapsöl)

• eine kleine Zwiebel

• Salz, Pfeffer und geriebene Muskatnuss nach Geschmack

• vier Eier

Schnelles Rezept für eine Gänseblümchenpfanne

1. Zuerst die Zwiebel fein hacken, Kartoffeln schälen, vierteln und in Scheiben schneiden.

2. Dann die Gänseblümchenköpfe in Salzwasser kochen, abtropfen lassen, fein hacken.

3. Jetzt kommt alles zusammen. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die gehackte Zwiebel darin andünsten. Sobald sie glasig ist, die Kartoffelscheiben dazugeben und weich braten. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

4. Nebenbei die Eier verquirlen, leicht salzen, und dann in die Pfanne geben, Das Omelett goldgelb braten, dann mit einer Schaufel wenden und von der anderen Seite braten.

5. Das Omelett teilen und auf Tellern anrichten, zuletzt großzügig mit den Gänseblümchenköpfen verzieren.

Gänseblümchen zu pflücken kann auch eine tolle Familienbeschäftigung sein.
Gänseblümchen zu pflücken kann auch eine tolle Familienbeschäftigung sein.Westend61/imago

Sind Gänseblümchen wirklich essbar?

Es scheint ein bisschen zu gut, um wahr zu sein: Das Gänseblümchen, das ohne mein Zutun überall in meinem Garten ist, soll auch noch lecker sein? Aber ja! An den Gänseblümchen sind laut der AOK sowohl die Blätter, Blüten, Stängel als auch die Knospen essbar. Am besten schmecken die Knospen und halbgeöffneten Blüten junger Gänseblümchen. Die sind leicht nussig, fast wie Feldsalat. Sind Knospen und Blätter noch leicht geschlossen, bekommen sie eine säuerlichen Geschmack. Je älter Gänseblümchen werden, desto bitterer sind die Blätter.

Doch Gänseblümchen sind nicht nur lecker, sondern auch gesund! In der Blume sind viele sekundäre Pflanzenstoffe wie Gerbstoffe, Flavonoide und Saponine enthält – sowie den Ballaststoff Inulin, der unverdaut in den Dickdarm gelangt und verdauungsfördernd wirkt. Außerdem stecken in den Gänseblümchen auch Vitamin C und Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Eisen und Magnesium. Auch in der Naturheilkunde werden Gänseblümchen häufig benutzt, denn sie gelten als stoffwechselanregend, schleimlösend, entzündungshemmend und wundheilungsfördernd. ■