Sächsische Kartoffelsuppe: Deftig, lecker - und ohne Bockwurst nur schwer vorstellbar. IMAGO/Westend61

Eine Kartoffelsuppe schmeckt wirklich nach früher. In ganz Deutschland ist sie ein beliebter Klassiker. Es gibt sehr viele Rezepte und die Zubereitung ist regional sehr unterschiedlich. Bei der Sächsischen Kartoffelsuppe gehört es sich zum Beispiel, dass die Kartoffel in der Suppe noch stückig bleibt. Und ohne Bockwurst geht es eigentlich gar nicht...

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Hier also das Rezept für die Sächsische Kartoffelsuppe aus dem DDR-Kochbuch

Das brauchen Sie (für vier Portionen)

1 Kilo Kartoffeln, 150 Gramm Zwiebeln, 80 Gramm Räucherspeck, 1,5 Liter Instant-Fleischbrühe, 1 Bund Suppengrün, 1 Bund Majoran, 1 Prise Salz, 1 Prise Pfeffer, 1 Prise Muskat, 4 Bockwürstchen

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Die Sächsische Kartoffelsuppe muss noch Stückchen haben! IMAGO/Panthermedia

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So wird es gemacht

Zunächst schälen Sie die Kartoffeln und waschen sie gründlich. Auch die Zwiebeln befreien Sie von der Schale. Die Kartoffeln grob würfeln, die Zwiebel etwas feiner kleinschneiden. Auch den Speck schneiden Sie in kleine Würfel.

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Geben Sie den Speck in einen Topf und braten ihn darin knusprig an. Anschließend den Speck aus dem Topf holen und beiseite stellen. Im Speckfett schwitzen Sie jetzt die Zwiebel-Würfel glasig an. Dann geben Sie die Kartoffeln dazu und füllen den Topf mit der Brühe auf. Lassen Sie alles für etwa 20 Minuten zugedeckt köcheln.

In der Zwischenzeit putzen Sie das Suppengrün, waschen und schneiden es anschließend in feine Streifen. Auch den Majoran gründlich  waschen, dann trocken schütteln und klein hacken.

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Pürieren Sie jetzt die Kartoffeln in der Suppe. Achten Sie dabei unbedingt darauf, dass noch Kartoffelstücke übrig bleiben. Dann schmecken Sie mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss ab. Geben Sie die Gemüsestreifen in die Suppe und lassen sie für etwa fünf Minuten mitkochen.

Zum Schluss geben Sie Majoran, Speck und die Würstchen in die Suppe. Die Bockwurst können Sie ganz lassen oder in Stücke schneiden. Da sind die Vorlieben sehr unterschiedlich. Alles noch einmal richtig heiß werden lassen, dann servieren. Guten Appetit!

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