Die perfekte Beilage zu Rouladen: Rotkohl. Auch aus dem Glas kann es ganz hervorragend schmecken. Imago/Westend61

Rotkohl ist mit Abstand das beliebteste Wintergemüse. Da können Rosenkohl, Grünkohl und Co. sich aber ganz weit hinten anstellen. Doch nicht jeder, der sich für ein festliches Mahl in die Küche stellt, hat neben dem Rollen von Rouladen oder dem immerwährenden Begießen eines Bratens die Zeit, sich auch noch um ein frisch gemachtes Rotkohl zu kümmern. Da ist es schon gut, dass es Fertig-Produkte gibt. Doch die sind oft so gar nicht fertig und schmecken eher lieblos. Doch so können Sie Ihr Fertig-Rotkohl zur perfekten Weihnachts-Beilage aufpeppen!

Jetzt auch lesen: Geniales Rezept mit Schupfnudeln: Schupfnudel-Pfanne mit Kraut und Speck! Dieses köstliche und würzige Blitz-Gericht sollten Sie unbedingt ausprobieren >>

Rotkohl aus dem Glas oder TK-Rotkohl?

Zunächst einmal brauchen Sie genügend Fertig-Rotkohl. Da haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Fertigrotkohl aus dem Glas hat den Vorteil, dass es direkt verwendet werden kann und oft auch schon fast verzehrfertig ist. Hier müssen nur noch ein paar kleine Handgriffe getan werden. Beim tiefgekühlten Rotkohl steckt ein bisschen mehr Arbeit dahinter, dafür sind aber noch deutlich mehr Vitamine enthalten, wie eine Untersuchung der Stiftung Warentest ergab. In TK-Rotkohl befand sich rund dreimal so viel Vitamin C wie in Glas-Rotkohl. 

Lesen Sie auch: Perfekte Garzeit, perfekter Genuss: Gänsebrust mit köstlicher Soße – so gelingt das Martins-Essen garantiert >>

Hier zeigen wir Ihnen dennoch beide Varianten, die sich im Kern auch nicht allzu stark unterscheiden. 

Die Zutaten für Ihr aufgepepptes Fertig-Rotkohl

  • 1 Glas eingelegter Rotkohl (oder eine Packung gefrorener Rotkohl)
  • 1 Zwiebel (rot)
  • 1 Orange
  • 1 EL neutrales Öl
  • Gewürznelken (gemahlen)
  • Zimt
  • Zucker
  • Pfeffer
  • Salz
  • Essig
  • Optional: Knackwurst

Lesen Sie auch: Kann man Rotkohl auch roh essen? Natürlich – und DAS sind die besten Rezepte dafür! >>

Und so wird der Rosenkohl aus der Tiefkühltruhe zur perfekten Weihnachtsbeilage

Als erstes holen Sie den TK-Rotkohl aus der Kühlung, füllen ihn in eine Schüssel und lassen ihn antauen. Dann schneiden sie die Zwiebel (und wenn sie mögen auch die Knackwurst) in kleine Würfel. 

Dann erhitzen Sie in einem Topf etwas Öl und braten erst die Zwiebeln und nach ein paar Minuten auch die Mettwurst an. Die Knackwurst ist wirklich nur optional, falls Sie eine kleine Fleischbeilage wünschen. Das Rotkohl kommt auch sehr gut ohne diese Beigabe aus. 

Lesen Sie auch: Kreuzung aus Rosenkohl und Grünkohl: DAS müssen Sie über das neue Wintergemüse wissen – und SO bereiten Sie es zu >>

Rotkohl ist eine der beliebtesten Beilagen für Winter- und Weihnachtsgerichte. In einigen Teilen Deuschlands wird es auch Blaukraut oder Rotkraut genannt. Imago/Shotshop

Lesen Sie auch: Leckere Pfanne mit Champignons und Brokkoli: Dieses köstliche Gericht kann ihr neues Lieblings-Rezept werden >>

Wenn beides ein bisschen Farbe gezogen hat, geben Sie das gefrorene Rotkraut, eine ordentliche Prise Salz, einen halben Esslöffel Gewürznelken und ein bisschen Zimt und eine Messerspitze Zucker hinzu und löschen Sie das ganze mit dem Saft einer Orange und einem Spritzer Essig ab.

Wichtig: Drehen Sie die Hitze herunter und lassen das Ganze auf niedriger Flamme simmern. Der Rotkohl soll langsam auftauen und erwärmt werden. Blanchiert wurde er in der Regel schon vor dem Einfrieren. Probieren Sie immer wieder, wenn er weich ist, können Sie ihn noch einmal mit Salz, Pfeffer, Zimt und Nelken abschmecken und dann kann er auch schon serviert werden. 

Und was ist bei Rotkohl aus dem Glas anders?

Bei Rotkohl aus dem Glas läuft die Zubereitung nur minimal anders ab. Der Rotkohl ist dann nicht tiefgefroren, braucht also nicht so lange, um auf Temperatur gebracht zu werden. Zudem wurde beim Einlegen geschmacklich oft schon schon auf ihn eingewirkt.

Lesen Sie auch: Sloppy Joe: So machen Sie das leckere Sandwich mit Hackfleisch ganz einfach und schnell selber >>

Zwiebeln (und wenn Sie wollen auch Knackwurst) können wie gehabt erstmal angebraten werden. Dann kommt der Rotkohl dazu. Hier brauchen Sie dann allerdings nicht den Saft von einer ganzen Orange. Beim Rotkohl aus dem Glas reichen ein paar Spritzer. 

Und bei den Gewürzen? Eine Priese Salz, Pfeffer, Zimt und Gewürznelken, können Sie problemlos gleich mit dem Rotkohl hinzugeben. Übertreiben Sie es aber nicht, schnell kann der Rotkohl aus dem Glas überwürzt sein. 

Lesen Sie auch: Die Raclette-Saison beginnt: Drei leckere Tipps für das perfekte Käse-Pfännchen >>

Nach wenigen Minuten ist der Rotkohl dann schon auf Temperatur. Jetzt können Sie ihn mit Essig und erneut Salz, Pfeffer, Nelken und Zimt abschmecken. Und schon kommt auch der Rotkohl aus dem Glas auf die Teller.

Guten Appetit!