So lecker: Schmorgurken mit Kerbel. imago/imagebroker

In vielen Familien waren sie das „Notfall-Rezept“ für jede Gelegenheit. Kaum ein Gericht stand im Alltag so sehr für die DDR:  Schmorgurken. Und kaum ein Essen kommt so günstig auf den Tisch. Die Zutaten gibt es überall. Sie kosten wenig.

Sie können Schmorgurken praktisch mit jeder Sorte Gurken zubereiten. Auch bei Schlangengurken müssen Sie einfach nur das Kerngehäuse grob herausschneiden, dann klappt es auch mit dem Schmoren. 

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Sie brauchen (für 4 Personen):

2 große Landgurken, 1 Zwiebel, 1 Teelöffel Cayennepfeffer, 2 Esslöffel Tomatenmark, 2 Esslöffel Mehl, 1 Esslöffel Essig, 180 Gramm durchwachsener Speck (gewürfelt), 1 Knoblauchzehe, 1 Esslöffel Zucker, 250 Milliliter Rinderbrühe (instant), 1 Esslöffel Öl, etwas Salz, Kerbel nach Geschmack.  

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Gurken schmecken und sind kalorienarm. imago/Panthermedia

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Und so gehts:

Zunächst schälen Sie die Gurken, halbieren sie längs und schneiden sie in etwa 3 Zentimeter große Stücke. Die Zwiebel und dem Knoblauch schälen und beides fein hacken.

Erhitzen Sie das Öl in einem großen Topf. Zunächst die Zwiebeln auf kleiner Flamme glasig anbraten. Erst dann geben Sie den Knoblauch dazu und schmorgen beides noch ein paar Minuten bei kleiner Flamme. Haben Sie dabei Geduld, die Zwiebeln sollen nicht braun werden. 

Anschließend erhöhen Sie die Temperatur und braten die Gurken an. Geben Sie jetzt Tomatenmark dazu. Umrühren - und alles gleichmäßig mit Mehl bestäuben.

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Nach und nach geben Sie unter Rühren die Brühe dazu. Achtung, es darf nichts klumpen! Alles etwa 15-20 Minuten bei kleiner bis mittlerer Hitze schmoren lassen. Anschließend mit Salz, Cayennepfeffer und Zucker abschmecken. Wenn die Sauce die gewünschte Konsistenz hat, den Essig hinzugeben. Direkt vor dem Servieren nach Geschmack etwas Kerbel darüberstreuen. 

Am besten passen zu Schmorgurken Kartoffeln oder Kartoffelpüree. Besonders köstlich als Beilage ist ein Püree aus halb Kartoffel, halb Süßkartoffel.