Paprikas in einer Papiertüte: Mit Reis werden sie schnell zu einem leckeren, gesunden Gericht. Imago/Westend61

Einer der größten Feinde gesunder Ernährung ist der Faktor Zeit - oder eben die Tatsache, dass man oft zu wenig dafür hat. Das gilt für Essen selbst, wenn man vielleicht in der viel zu kurzen Mittagspause schnell die belegten Toastbrote oder die Portion Pommes vom Imbiss in sich reinschaufelt. Aber es gilt auch für die Zubereitung. Denn wer mit vielen frischen Zutaten kocht - da brauchen wir uns nichts vorzumachen - steht oft länger in der Küche als der, der nur ein Fertiggericht erhitzt. Doch dieses Gericht ist durchaus auch etwas für echte Koch-Faulpelze: Reis mit Paprika!

Wenn man so will, ist Reis mit Paprika ganz klassische Drei-Komponenten-Küche: Gemüse, Sättigungsbeilage, Sauce! Nur, dass in diesem Fall am Ende alles in einem Topf ist und schon beim Servieren vermengt ist. Und es ist ziemlich gesund! Denn Paprika ist ein kalorienarmes Gemüse mit vielen Ballaststoffen und einer großen Menge an Vitamin C. Dadurch senken sie das Risiko für Blutarmut. Und auch Reis ist sehr ballaststoffreich und unter den kohlenhydratreichen Speisen die wohl beste. 

Die Zutaten für Reis mit Paprika

  • 250 Gramm Reis
  • 2 (rote) Paprikaschoten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Dose gestückelte Tomaten
  • Salz, Pfeffer, Zucker, Olivenöl, Kräuter nach Geschmack

Reis mit Paprika: Und so gelingt das leckere Turbo-Gericht

Als erstes muss der Reis nach Packungsanweisung gekocht werden. Die Anleitung steht üblicherweise auf der Packung. Als Faustregel gilt: 250 Gramm Reis brauchen 500 Milliliter Wasser. Der Reis kann ruhig leicht, aber nicht zu doll gesalzen werden. Abgeschmeckt wird am Ende!

Während der Reis auf mittlerer Flamme kocht, können Sie die Paprika in etwa fingerkuppengroße Stücke schneiden. Dann die Zwiebel kleinhacken und den Knoblauch in hauchdünne Scheiben schneiden. Als erstes kommen die Zwiebeln dann mit einem ordentlichen Schuss Olivenöl in einen großen Topf und werden zwei Minuten bei hoher Hitze angeschwitzt. 

Dann kommen die Paprika und der Knoblauch hinzu. Wenn das Gemüse Farbe gezogen hat (Achtung! Der Knoblauch sollte nicht anbrennen, sonst wird er bitter), löschen Sie alles mit der Dose gestückelte Tomaten und einem ordentlichen Schluck Wasser ab, um die Röststoffe vom Topfboden zu lösen. Geben Sie, um die Säure der Tomaten zu neutralisieren, eine Prise Zucker hinzu und lassen Sie die Masse ein bisschen kochen und drehen Sie dann den Herd auf die unterste Stufe.

Wenn der Reis fertig ist, kommt auch der in den Topf mit der Paprika. Und dann beginnt das Abschmecken. Salz und Pfeffer werden auf jeden Fall nötig sein. Auch Kräuter machen sich gut. Entweder kann das Gericht mit frischer oder gefrorener Petersilie verfeinert werden, oder aber mit einer Mischung aus frischem Basilikum und getrocknetem Rosmarin. 

Wenn Ihnen der Reis mit Paprika schmeckt, ist das Gericht fertig und kann serviert werden. Aber Obacht, verbrennen Sie sich nicht die Zunge! One-Pot-Gerichte werden richtig heiß und kühlen erst langsam auf dem Teller ab.

Guten Appetit!