Einmal ausprobiert und seitdem immer wieder gemacht: Der russische Karottensalat ist einfach nur lecker! Imago Images

Möhrensalate sind mehr als eine Beilage und können mit ungewöhnlichen Kombinationen den Gaumen betören. Kennen Sie denn schon den russischen Möhrensalat? Wenn nicht, den müssen Sie probieren. Der Karottensalat ist einfach und schnell gemacht und dazu noch kalorienarm. Der KURIER verrät Ihnen das leckere Rezept:

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Zutaten:

  • 1 Kilogramm Möhren
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Zwiebeln
  • Essig
  • etwas Zucker
  • 1 Teelöffel Salz
  • 1/2 Teelöffel Pfeffer
  • heißes Sonnenblumenöl
  • wer mag, etwas Chili oder Sambal Oelek

Und so wird der leckere russische Karottensalat gemacht:

1. Zuerst schälen Sie die Möhren und schneiden sie klein. Entweder mit einer Reibe in lange schmale Streifen oder mit dem Messer in Stücke.

2. Die Knoblauchzehen und die Zwiebeln schälen und klein hacken. Nun geben Sie den Knoblauch und die Zwiebeln mit den Möhrenstreifen in eine Schüssel und vermengen alles. Dann schmecken Sie alles mit Zucker, Salz, Pfeffer, Chili und dem Essig ab.

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3. Das Öl stark erhitzen und kurz bevor es siedet über den Salat geben, dann alles gut durchmischen.

4. Am besten schmeckt der Salat, wenn er noch mindestens 1 bis 2 Stunden - im Idealfall aber über Nacht - durchzieht. Fertig!

Guten Appetit!

Übrigens: Der russische Name für diesen Möhrensalat heißt: Morkov po korejski (Морковь по-корейски). Man kann davon ausgehen, dass dieser Salat auf nahezu jeder traditionellen russischen Feier serviert wird. Ursprünglich jedoch kommt der Salat aus Korea beziehungsweise koreanische Arbeiter in Russland haben ihn zubereitet, weil es in Russland kein Kohl gab aber Karotten.

Die Bezeichnung Karotte oder Möhre für die Pflanze wie auch die Rübe ist regional unterschiedlich: In Nord- und Ostdeutschland überwiegt Möhre, wobei in Süddeutschland junge Rüben Karotten genannt werden; Sorten mit kleinen, kugelförmigen Wurzeln werden deutschlandweit als Karotten bezeichnet.

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Die unterschiedlich gefärbten Karotten stammen von verschiedenen Ursprungssippen ab: die weißen stammen aus dem Mittelmeergebiet, die gelben aus Afghanistan, ebenso wie die rotvioletten Formen. Orangefarbene Karotten dürften in den Niederlanden entstanden sein. Jedenfalls sind die ersten Nachweise dafür niederländische Gemälde vom Ende des 17. Jahrhunderts: Pieter Aertsen, Frucht- und Gemüsestand, und Nicolaes Maes, Eine Marktszene in Dordrecht.

Karotten enthalten viel Provitamin A, das der Körper allerdings nur in Verbindung mit Fett aufnehmen kann. Wer in die frisch geerntete Möhre beißen will, sollte am besten ein Butterbrot dazu essen.