Die leckeren Nutella-Taler sind nicht nur schnell gemacht, sondern auch ein leckere Keks-Köstlichkeit. Imago Images

Nutella gehört zu Deutschlands beliebtesten Frühstücksaufstrichen. Kein Wunder, schmiert man sich doch mit der leckeren Nuss-Nougat-Creme ein Stückchen Kindheit auf Brötchen oder Toast. Aber haben Sie den Schoko-Leckerei schon mal als Keks probiert: Nutella-Kekse können Sie blitzschnell selber machen und sie kommen garantiert immer gut an. Die einfachen Nutella-Taler sind auch schnell zubereitet, wenn Ihre Kinder Lust auf Süßes haben. Auch ein tolles Rezept für eine Kinderparty. Und Sie brauchen nicht mehr als drei Zutaten. Der KURIER verrät, wie es geht...

Zutaten:

  • 400 Gramm Nutella (oder eine andere Nuss-Nougat-Creme Ihrer Wahl)
  • 2 Eier
  • 300 Gramm Mehl

Und so werden die leckeren Nutella-Taler ganz leicht gemacht:

1. Schlagen Sie zuerst die beiden Eier in eine Schüssel und vermengen diese mit Nutella. Natürlich können Sie auch Nudossi oder eine andere Nuss-Nougat-Creme Ihrer Wahl nehmen. 

2. Vermischen Sie dann das Mehl mit der Schokomasse. Alles sollte gut geknetet werden.

3. Dann rollen Sie entweder den Teig aus und stechen zum Beispiel mit einer Tasse runde Kekse aus. Die verteilen Sie dann auf ein Backblech mit Backpapier. Sie können aber auch selber Plätzchen oder Kugeln formen.

Lesen Sie auch: Einfach und lecker: Spekulatius – so gelingt das Weihnachtsgebäck garantiert!

4. Den Backofen auf 170 °C vorheizen und die Kekse ca. 10 Minuten backen. Danach ca. 10 Minuten abkühlen lassen.

5. Wer will, kann die Nutella-Taler auch noch mit Schokolade überziehen: Für die Schokoglasur Zartbitter- oder Vollmilchkuvertüre fein hacken, in eine Metallschüssel geben und über einem warmen Wasserbad schmelzen. Jeden abgekühlten Nutella-Keks bis zur Hälfte in die Schokolade tunken und am Schüsselrand abstreifen. Auf ein Backpapier setzen und abkühlen lassen.

Guten Appetit!

Wussten Sie schon: Der Brotaufstrich wurde 1940 von dem italienischen Konditor Pietro Ferrero entwickelt. Wegen knapper Schokolade ersetzte die Familie diese durch eine Nussmischung und verkaufte die Nusscreme in Italien als Brotaufstrich. Seinen heutigen Namen erhielt die ehemalige „Supercrema“ 1964. Ein Jahr später kam das erste Nutella-Glas in Deutschland in den Handel. Seitdem ist die süße Nascherei das Synonym für Nuss-Nougat-Creme schlechthin.

Das Problem mit Nutella fängt bereits beim Namen an. Die Nutella? Das Nutella? Oder gar der Nutella? „Nutella ist ein im Markenregister eingetragenes Fantasiewort, das in der Regel ohne Artikel verwendet wird“, heißt es auf der Homepage von Ferrero.

Lesen Sie auch: Essen wie bei Oma: Diese süßen Spritzkuchen müssen Sie probieren - Original-Rezept aus der DDR

Der Markenname Nutella steht inzwischen stellvertretend für eine ganze Produktpalette: Wer Nuss-Nougat-Creme meint, spricht gemeinhin von Nutella. So etwa wie man von Tempos spricht, wenn man Taschentücher meint. In seine Bestandteile zerlegt, ergibt das Wort Nutella den englischen Begriff für Nuss - Nut - und die italienische weibliche Verkleinerungsform -Ella.

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Nuss-Nougat-Cremes anderer Hersteller, etwa Nusspli, Nudossi, Nussetti oder Nusstella. Auffallend ist bei fast allen Konkurrenzprodukten die namentliche Verwandtschaft zum Marktführer.