Da läuft einem schon beim Einkauf das Wasser im Munde zusammen: typisches Herbst- und Wintergemüse.
Da läuft einem schon beim Einkauf das Wasser im Munde zusammen: typisches Herbst- und Wintergemüse. imago

Einige der leckersten Gemüsesorten fristen hierzulande im Wortsinne ein Schattendasein, denn sie kommen aus der Erde. Kartoffeln und Möhren landen bei den meisten regelmäßig auf dem Esstisch, doch es gibt noch so viel mehr Gemüse aus dem Erdreich, das viel zu selten verspeist wird. Aus Roter Bete lassen sich leckere Salate oder die berühmte ukrainisch-russische Suppe Borschtsch zaubern. Pastinaken gleichen der Form nach Möhren, haben jedoch einen ganz eigenen Geschmack und stecken voller Vitamine. 

Wurzelgemüse: Die Zutaten finden Sie im Supermarkt – oder sie stehen bereits in der Küche

Auch der Knollensellerie fristet bei vielen ein Schattendasein, dabei entwickelt er richtig zubereitet ein unwiderstehliches Aroma. Auf die richtige Kombination und Würzung kommt es an, und das ist kein Zauberwerk. Die nötigen Zutaten gibt es im Supermarkt – oder sie stehen bereits in der Küche. Das Gemüse ist erschwinglich und leicht zu verarbeiten. Vorweg sollte man klären, ob das Wurzelgemüse als Beilage zu deftigen Fleischgerichten wie Schweinebraten oder Ente gedacht ist – oder ob es vielleicht sogar als Hauptgericht serviert werden soll.

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Manche mögen das Wurzelgemüse in großen Stücken, andere schnippeln es lieber klein. Hier liegen Kartoffeln bei – auch das ist möglich!
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Manche mögen das Wurzelgemüse in großen Stücken, andere schnippeln es lieber klein. Hier liegen Kartoffeln bei – auch das ist möglich!

Beides funktioniert bestens, denn Wurzelgemüse sättigt und lockt selbst Gewohnheitsfleischesser mit seinem unwiderstehlichen Geruch. Die meisten Zutaten gibt es sogar beim Discounter, und fehlt mal ein Gemüse, lässt es sich leicht durch ein anderes ersetzen. Auch die Mengenangaben lassen sich ohne Probleme variieren: Das folgende Rezept ist für eine Beilage bemessen. Wer das Wurzelgemüse als Hauptgericht servieren will, macht einfach mehr davon.

Zutaten und Zubereitung: So gelingt das Wurzelgemüse im Handumdrehen

Sie benötigen: Eine ofenfeste Form aus Steinzeug oder Glas und einen auf 180 Grad vorgeheizten Ofen.

Zutatenliste für eine Beilage aus Wurzelgemüse (3–4 Personen): 3 mittelgroße Möhren, 3 Pastinaken, 2 Rote Bete, 1 Zwiebel, 2 Esslöffel Olivenöl, 2 Esslöffel Blutorangensaft, 1 Teelöffel Honig, Chilipulver, Salz, Estragon und Oregano.

In dieser Kombination harmonieren die Aromen der Gemüsesorten perfekt. Finden Sie keine Pastinaken, können Sie sie durch ein anderes Wurzelgemüse ersetzen. Rote Bete gibt es sowohl frisch als auch vorgekocht. Frische Rote Bete sollte wenige Minuten vorgekocht werden. Die rote Farbe bleibt leicht an Fingern, deshalb empfehlen sich Wegwerfhandschuhe beim Zubereiten.

Zubereitung für das Wurzelgemüse: Schälen Sie Möhren, Pastinaken, Rote Bete und die Zwiebel. Es ist reine Geschmackssache, ob Sie die Pastinaken und Möhren in der Form belassen, in Scheibchen oder Stückchen schneiden. Die Rote Bete kann ebenfalls in Würfel oder Scheiben geschnitten werden, die Zwiebel in Stücke oder Ringe. Vermengen Sie die übrigen Zutaten in einem separaten Gefäß, legen Sie das vorbereitete Gemüse in die Ofenschüssel. Dann verteilen Sie die Soße gleichmäßig über das Gemüse und stellen sicher, dass dieses von allen Seiten benetzt ist. Stellen Sie die Schüssel für 45 Minuten in den vorgeheizten Ofen. Zwischendurch immer wieder so umrühren, dass die Oberfläche der Gemüsestücke mit Soße bedeckt bleibt. Das ist es schon, jetzt warm servieren – guten Appetit!