Die Apfel-Tarte ist leicht zu machen und so lecker! IMAGO/Winfried Rothermel

Die Franzosen lieben die Apfel-Tarte als Dessert, bei uns passt sie auch zum Nachmittagskaffee. Mit dem Kuchen aus Mürbeteig und dünn geschnittenen Äpfeln werden Sie einfach alle überzeugen. Der Trick mit der Glasur macht sie so besonders. Probieren Sie es aus!

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Französischer Apfelkuchen mit Glasur - hier das Rezept

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Das brauchen Sie

Für den Teig:

1,5 Tassen Mehl, 2 Esslöffel Zucker, 0,5 Teelöffel Salz, 0,5 Tassen ungesalzene Butter (kalt, in Stücke geschnitten), 1 Eigelb, eiskaltes Wasser

Für die Konditorcreme:

3 große Eigelb, 3 Esslöffel Zucker, 1 Esslöffel Mehl, 1 Esslöffel Speisestärke, 1 Tasse Vollmilch, 1 Vanilleschote (der Länge nach aufgeschlitzt) oder 1 Teelöffel Vanilleextrakt

Für die Apfelschicht:

4 Äpfel (fest und säuerlich), 0,5 Tassen Zucker, 0,5 Teelöffel Zimt, 1,5 Esslöffel Zitronensaft, 1 Esslöffel ungesalzene Butter

Für die Glasur:

1/4 Tasse Aprikosenkonfitüre, 1 Esslöffel Zitronensaft (oder Wasser)

So wird es gemacht

Mischen Sie Mehl, Zucker und Salz in einer großen Schüssel. Geben Sie die kalte Butter dazu und arbeiten sie mit den Fingern in die Mehlmischung ein, bis die Butter in erbsengroßen Stücken vorliegt.

Jetzt geben Sie auch das Eigelb hinein und arbeiten den Teig weiter durch, bis er wie feines Mehl aussieht. Dann rühren Sie mit einer Gabel esslöffelweise Eiswasser ein, bis der Teig kompakter wird und sich zu einer Kugel formen lässt.

Jetzt formen Sie den Teig zu einer glatten Scheibe, wickeln ihn in Plastikfolie und legen ihn mindestens für zwei Stunden, besser über Nacht in den Kühlschrank.

Die Tarte passt als Dessert aber auch zum Nachmittagskaffee. IMAGO/Shotshop

Die Konditorcreme zubereiten:

Verquirlen Sie Eigelbe und Zucker in einer Schüssel. Rühren Sie dann Mehl und Speisestärke ein, bis eine glatte Masse entstanden ist, die Sie beiseite stellen.

Jetzt die Milch mit der Vanilleschote in einem Topf bis fast zum Siedepunkt erhitzen. Nehmen Sie die Vanilleschote heraus und geben die Milch langsam und schrittweise in die Eimischung. Dabei ständig rühren!

Anschließend gießen Sie die Mischung zurück in den Topf und bringen Sie unter ständigem Rühren zum Kochen, bis sie eindickt. Dann unbedingt weiterrühren und eine halbe Minute weiterkochen. Anschließend vom Herd nehmen. Wenn Sie Vanilleextrakt verwenden, rühren Sie ihn jetzt erst ein.

Anschließend legen Sie ein Stück Plastikfolie auf die Oberfläche der Kuchencreme und kühlen sie im Kühlschrank oder über einem Eisbad ab. Dabei gelegentlich umrühren.

Die Torte zusammensetzen und backen:

Heizen Sie den Backofen auf 200 Grad vor.

Schälen und entkernen Sie die Äpfel. Dann schneiden Sie sie in dünne Scheiben, die sie in eine Schüssel geben und vorsichtig mit Zucker und Zimt vermengen. Sollten die Äpfel zu bräunen beginnen, geben Sie einen Esslöffel Zitronensaft hinzu.

Jetzt rollen Sie den Teig kreisförmig aus, etwa 4 bis 5 Millimeter dick. Legen Sie ihn dann in eine Tarteform oder gut gefettete Springform. Den überschüssigen Teig schneiden Sie ab.

Jetzt rühren Sie die gekühlte Teigcreme mit einem Schneebesen noch einmal gut durch, bis sie eine glatte Konsistenz hat. Verteilen Sie die Creme auf dem Boden. Dann ordnen Sie die Apfelscheiben in einem Muster auf der Creme an bestreichen die Äpfel mit kleinen Butterstückchen.

Die Ränder der Tarteform umwickeln Sie mit Alufolie: So schützen Sie die Kruste vor dem Anbrennen.

So geben Sie die Tarte in den vorgeheizten Backofen – wo sie zunächst etwa 40 Minuten bleibt. Dann entfernen Sie die Folie und backen die Tarte weitere 10 Minuten, bis die Äpfel und die Kruste eine schöne Farbe haben. Die Tarte anschließend auf einem Kuchengitter langsam abkühlen lassen.

Wenn die Tarte noch warm ist, erhitzen Sie die Aprikosenkonfitüre mit dem Zitronensaft und bringen die Mischung zum Kochen. Die Flüssigkeit anschließend durchsieben. Dann tragen Sie die Aprikosenglasur mit einem Küchenpinsel auf die Äpfel auf.

Bis zum vollständigen Abkühlen geht die Tarte jetzt noch einmal in den in den Kühlschrank. Vor dem Servieren rechtzeitig herausnehmen und bei Zimmertemperatur servieren.

Guten Appetit!