Mit unserem Rezept schmeckt der gefüllte Streuselkuchen wie damals bei Oma.
Mit unserem Rezept schmeckt der gefüllte Streuselkuchen wie damals bei Oma. IMAGO/Westend61

Es gibt Rezepte, die machen sofort Erinnerungen. Zum Beispiel an die Zeit, als es sonntags bei Oma immer leckeren Streuselkuchen gab. War das bei Ihnen auch so?

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Mehr als 30 Jahre nach der Wende haben sich viele Rezepte aus DDR-Zeiten erhalten. Zum Glück. Denn was würde uns sonst entgehen! Auch dieser Streuselkuchen weckt „ostalgische“ Gefühle. Aber er wird längst auch im Westen genau so zubereitet.

Denn egal, ob „Ossi“ oder „Wessi“ – der Liebe in diesem Rezept kann sich niemand entziehen. Und davon steckt sehr viel in diesem Streuselkuchen-Rezept. Das schmeckt man. Probieren Sie es doch mal aus ...

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Oma Streuselkuchen – das Rezept mit viel Tradition

Das brauchen Sie:

Für den Boden: 100 Gramm weiche Butter, 60 Gramm Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1/2 Teelöffel Salz,  1 Tüte (oder 1/2 Würfel) Hefe, 100 Milliliter warme Milch, 340 Gramm Mehl

Für die Füllung: 800 Milliliter Milch, 2 Tüten Vanillepuddingpulver, 4 bis 6 Esslöffel Zucker (nach Geschmack)

Für die Streusel: 300 Gramm Mehl, 150 Gramm weiche Butter, 130 Gramm Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker

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So wird es gemacht:

Verrühren Sie für den Hefeteig zunächst Zucker, Vanillezucker und handwarme Milch langsam und gefühlvoll mit der Hefe. Dann kommen Mehl und Salz dazu. Kneten Sie den Teig gründlich durch. Lassen Sie sich Zeit dabei. Kneten ist wichtig – gerade beim süßen und fetthaltigen Hefeteig. Geben Sie die weiche Butter bitte erst zum Schluss dazu und kneten sie dann nur deutlich kürzer unter.

Jetzt decken Sie den Teig mit einem Küchenhandtuch ab und lassen ihn gut 30 Minuten an einem warmen Ort gehen. Danach verteilen Sie ihn gleichmäßig auf dem Blech und geben ihm noch mal 30 Minuten Zeit zum Gehen.

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Der Streuselkuchen schmeckt natürlich auch mit Sahne.
Der Streuselkuchen schmeckt natürlich auch mit Sahne. IMAGO/Westend61

In der Zwischenzeit können Sie Pudding und Streusel vorbereiten.

Kochen Sie den Pudding nach den Angaben auf der Packung und stellen ihn anschließend im Kühlschrank kalt. Er muss nicht komplett auskühlen, aber wärmer als ungefähr Zimmertemperatur sollte er nicht mehr sein.

Zwischenzeitlich rühren Sie ihn am besten regelmäßig um, damit sich keine Haut bildet. Das können Sie auch vermeiden, indem Sie ein Stück Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen, während er abkühlt.

Die Streusel rühren Sie aus den oben genannten Zutaten an. Geben Sie den Teig auch zunächst in den Kühlschrank, dann wird die Butter wieder etwas fester und er lässt sich besser streuseln.

Heizen Sie den Ofen auf 200 Grad vor.

Ist der Boden genug gegangen und sind Pudding und Streuselteig kühl genug, können Sie alles zusammenfügen. Verteilen Sie dafür den Pudding gleichmäßig auf dem Boden. Darüber streuseln Sie die Streusel.

Jetzt darf der Kuchen bei 200 Grad für ca. eine halbe Stunde in den Ofen – bis die Streusel goldbraun sind.

Anschließend lassen Sie ihn abkühlen. Wenn Sie mögen, geben Sie vor dem Servieren noch Puderzucker darüber.

Guten Appetit!