Der klassische gedeckte Apfelkuchen wie von Oma. IMAGO/AFLO

Er wird nie genau so schmecken wie von Oma. Das liegt an der Liebe, die Großmütter mit einbacken können. Mit unserem Rezept kommen Sie aber zumindest ganz dicht ran. Süß, saftig, knusprig, diesen gedeckten Apfelkuchen lieben alle.

Es ist Omas Rezept. Und das kommt ohne jeden Firlefanz aus. Nachbacken kann das wirklich jeder. Und wir geben ihnen die Geschmacksgarantie. Zu wirklich jedem Anlass.

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Am besten wird der Apfelkuchen, wenn Sie säuerliche Äpfel verwenden. Das passt am besten zum süßen Teig und dem Zimt. Unser Favorit ist der Boskop. Der schmeckt säuerlich-intensiv und gibt sehr wenig Saft ab. So suppt er den Boden nicht durch.

Genießen Sie den Klassiker auch für Ihre Kaffeetafel. Hier ist das Rezept.

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Omas gedeckter Apfelkuchen – das Rezept

Das brauchen Sie

Für den Teig

400 Gramm Mehl, 200 Gramm Zucker, 150 Gramm Butter, 2 Eier, etwas Salz

Für die Füllung

1,2 Kilo Äpfel, 2 Esslöffel Zitronensaft, 60 Gramm Zucker, 1,5 Teelöffel Zimt, 1 Ei zum Bestreichen, 100 Milliliter Apfelsaft (oder Wasser), Wer mag: Rosinen nach Geschmack, Mandeln für die Deko

So wird es gemacht

Den Mürbeteig können Sie auch am Vortag zubereiten. Er sollte schön kühl sein. Da schadet eine Nacht im Kühlschrank überhaupt nicht. Es reichen aber auch zwei Stunden.

Geben Sie das Mehl in eine Schüssel. Fügen Sie Zucker, Butter, Eier und eine Prise Salz hinzu. Vermengen Sie alles, bis sich die Zutaten gerade so verbunden haben. Der Teig soll noch bröselig sein.

Mit der Hand verkneten Sie jetzt alles zu einem glatten Teigball. Den umwickeln Sie mit Frischhaltefolie und stellen ihn für mindestens zwei Stunden kühl.

Dieser Apfelkuchen ist süß, saftig und gleichzeitig wunderbar knusprig. IMAGO/AFLO

Dann kann es so richtig losgehen. Sie holen den Mürbeteig aus dem Kühlschrank und teilen ihn in drei gleichgroße Stücke. Das sollen am Ende der Boden, die Seiten und der Deckel werden.

Zunächst fetten Sie anschließend eine Springform ein.

Rollen Sie den Boden kreisrund aus und legen ihn in die Form. Mit dem zweiten Teigstück formen Sie eine Teigrolle, die Sie dann  länglich ausrollen. Die Rolle legen Sie an die Seiten der Springform an und drücken sie fest an den Kuchenboden.

Die Springform und das dritte Teigstück wandern jetzt noch einmal in den Kühlschrank.

Schälen und halbieren Sie die Äpfel. Entfernen Sie Strunk und Kerngehäuse. Anschließend schneiden Sie sie in grobe Stücke und geben sie mit dem Zitronensaft, dem Zucker, dem Zimt und (wer mag) den Rosinen in einen Topf. Dazu kommen 100 Milliliter Wasser (oder Apfelsaft). Die Mixtur aufkochen, dann bei niedriger Hitze für 10 Minuten köcheln lassen, bis die Äpfel schön weich sind. Alles anschließend mit Ruhe abkühlen lassen.

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Erst wenn die Füllung komplett kalt ist, heizen Sie den Ofen vor (180 Grad Ober- und Unterhitze). Holen Sie jetzt den Boden für den Kuchen aus dem Kühlschrank und stechen ihn mehrfach mit der Gabel ein. Anschließend füllen Sie die Apfelstücke vorsichtig ein und verteilen sie gleichmäßig.

Nun geht es an den Deckel. Dazu rollen Sie den restlichen Mürbeteig rund aus - passend zur Springform. Dann lege sie ihn vorsichtig auf den Kuchen. Wichtig ist, dass Sie den Deckel an den Seiten andrücken. Dabei darf ruhig eine dickere Wulst entstehen.

Verquirlen Sie  ein Ei und bestreichen den Deckel damit.

Jetzt geben Sie den Kuchen für ca. 45 Minuten in den Backofen. Danach lassen Sie ihn zumindest so lange abkühlen, bis er nur noch lauwarm ist. Erst dann holen Sie ihn aus der Springform. Verteilen Sie ein paar Mandelstücke auf dem Kuchen. Dann können Sie servieren. Guten Appetit!