Der Apfelkuchen mit Streuseln schmeckt einfach himmlisch! Foto: imago/agefotostock

Wer kennt es nicht: Plötzlich ist Sonntag, mit dem Nachmittag kommt die Lust auf eine gemütliche Tasse Kaffee und ein Stückchen Kuchen, doch der Bäcker um die Ecke hat zu. Was tun? Wohl dem, der ein Kuchen-Rezept kennt, das einfach lecker ist – und nur Zutaten braucht, die in einem gut sortierten Haushalt zu finden sind. Dieses Rezept für Apfelkuchen mit köstlicher, cremiger Vanillepudding-Füllung ist eines davon. KURIER verrät, wie es geht.

Ein weicher Boden, eine cremige Puddingfüllung, süße Äpfel und knusprige Streusel – all das führt bei diesem Kuchen zum perfekten Nasch-Glück! Der Apfel-Streuselkuchen mit Puddingfüllung ist superleicht zuzubereiten – und der Vorteil: Er kann nach belieben variiert werden. Wer Rosinen mag, kann etwa ein paar davon in die Apfelfüllung geben. Keine Äpfel im Haus? Dann vielleicht ein Glas Kirschen – damit wird der Apfel- zum Kirschkuchen. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt: Erlaub ist, was schmeckt!

Lesen Sie auch: Klassiker selbst gemacht! Selterskuchen wie in der DDR: Dieses Rezept ist kinderleicht, ruck-zuck fertig und super-lecker >>

Für dieses Rezept für Apfelkuchen braucht es nicht viele Zutaten

Sie brauchen für den Kuchen 300 Gramm Mehl, 245 Gramm Zucker, ½ Päckchen Backpulver, 1 Prise Salz, 125 Gramm Butter, 1 Ei, 500 Milliliter Milch, 1 Becher Creme Fraiche oder Schmand, 1 ½ Päckchen Puddingpulver, 2 große Äpfel und etwas Zucker und Zimt zum marinieren.

So geht’s: Rühren Sie das Puddingpulver mit einem Schluck Milch glatt. Die übrige Milch bringen Sie in einem Topf zum Kochen. Hinzu kommen 120 Gramm Zucker. Wenn alles kocht, Pudding-Flüssigkeit zugeben und vom Herd nehmen. Der fertige Pudding muss dann vollständig durchkühlen. Am besten ein Stück Frischhaltefolie auf die Oberfläche legen, so bildet sich beim Abkühlen keine Haut. Ist der Pudding kalt? Dann rühren Sie den Becher Creme Fraiche unter, bis eine schöne, gleichmäßige Puddingcreme entstanden ist.

Aus dem übrigen Zucker, Mehl, dem Backpulver, Salz, Butter und Ei wird ein krümeliger Streuselteig geknetet – das geht am besten mit den Fingern, auch wenn es eine kleine Schweinerei ist. Tipp: Gummihandschuhe anziehen, dann gibt’s keine Probleme mit fettigen Händen. Zwei Drittel des Teigs kommen danach in eine mit Backpapier ausgelegte Springform. Gut festgedrückt, der glatte Boden eines Trinkglases kann dabei helfen. Wichtig: Beim Festdrücken einen etwa zwei Zentimeter hohen Rand am Rand der Springform hochziehen. Dann mit einer Gabel den Boden mehrfach einstechen.

Lesen Sie dazu auch: Köstliches DDR-Rezept: Kennen Sie „Schneewittchenkuchen“? Mit diesen Tricks gelingt Ihnen die Ost-Donauwelle ganz sicher >>

Äpfel schälen, in kleine Stücke schneiden und in einer Schüssel mit etwas Zucker und Zimt nach bedarf marinieren. Wer möchte, kann eine Hand voll Rosinen zugeben. Puddingcreme auf den Boden schütten, Apfel-Mischung darüber verteilen und am Ende die übrigen Streusel obenauf verteilen. Der Kuchen muss dann im vorgeheizten Ofen (Umluft, 180 Grad) für etwa eine Stunde backen. Schmeckt gut abgekühlt, aber auch warm einfach himmlisch. Guten Appetit!