Orangeleuchtende Kürbisstreifen verpassen der Pasta in diesem Rezept nicht nur Farbe, sondern auch Geschmack.
Orangeleuchtende Kürbisstreifen verpassen der Pasta in diesem Rezept nicht nur Farbe, sondern auch Geschmack. Doreen Hassek/haupstadtkueche.blogspot.com/dpa

In keiner anderen Jahreszeit schreit der Körper so sehr nach Soul-Food, wie im kalten, nassen Winter. Wenn die Sonne vom Versteckspiel nicht genug bekommt, müssen wir uns unsere Wohlfühlmomente wohl auf den Familientisch zaubern. Was passt da besser, als ein leckeres Nudel-Gericht, dass Groß und Klein schmeckt und dabei nur so schreit vor gesunden Zutaten? Food-Bloggerin Doreen Hassek verrät ihr Lieblingsrezept für eine leuchtend-leckere Pasta im tristen Winter-Grau. Hier kommt das Rezept für Pasta mit Kürbis und Knackern.

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Zutaten für die Pasta mit Kürbis und Knackern

Sie brauchen: 500 Gramm Spaghetti, ½ kleinen Hokkaido-Kürbis, 2 rote Zwiebeln, 4 Knacker, Olivenöl, 2 Teelöffel Tomatenmark, Knoblauch nach Wahl, 1 Teelöffel Koriandersamen, 1 rote Chili, jeweils etwas Salz, Parmesan und Rucola sowie eine Handvoll Pinienkerne

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So wird die Pasta mit Kürbis und Knackern gemacht

So geht’s: Wasser mir Salz in einem großen Topf zum Kochen bringen. Die Pinienkerne fettfrei in einer Pfanne anrösten und zur Seite stellen. Den Rucola waschen und ebenfalls zur Seite stellen.

Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen. Die Zwiebel in dünne Spalten, den Knoblauch in feine Scheiben und die Knacker in einen Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Die Chili putzen und klein schneiden (essen Kinder mit, die Chili besser weglassen). Alles zusammen in etwas Olivenöl in einer großen Pfanne anbraten.

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Ein Hokkaido-Kürbis ist die Grundlage für das geniale Pasta-Rezept.
Ein Hokkaido-Kürbis ist die Grundlage für das geniale Pasta-Rezept. Imago/Westend61

Inzwischen den Kürbis putzen und in mundgerechte ca. 0,5 cm dünne Scheiben schneiden. Die Koriandersamen im Mörser zerstoßen und zusammen mit dem Kürbis zu den anderen Zutaten in die Pfanne geben und weiter anbraten.

Die Nudeln ins kochende Wasser geben und nach Packungsanleitung bissfest kochen. Das Nudelwasser auffangen. Die Zutaten in der Pfanne sollten inzwischen ruhig etwas Farbe und Röstaromen bekommen haben.

Zwischendurch kann mit etwas Nudelwasser abgelöscht werden. Ich weiß, da scheiden sich die Geister, aber ich mache das so und durch die Stärke im Nudelwasser bekommt die Soße eine gute Bindung.

Das Tomatenmark kurz in der Pfanne mit anrösten und dann mit Nudelwasser ablöschen – so entsteht eine schöne Soße. Ich nehme von dem Nudelwasser etwa zwei Kellen, bis die Soße eine gute Konsistenz hat. Am besten langsam herantasten.

Nun die Nudeln nach dem Abgießen mit der Soße vermengen. Auf dem Teller anrichten, mit Rucola, den Pinienkernen und geriebenem Parmesan servieren und genießen. Guten Appetit!