Der Sauerbraten braucht zwar etwas Zeit, gelingt dafür eigentlich immer.
Der Sauerbraten braucht zwar etwas Zeit, gelingt dafür eigentlich immer. Imago Images

Sauerbraten zählt zu den beliebtesten Fleischgerichten. Er ist zwar relativ arbeitsintensiv, gelingt dafür aber eigentlich immer und wird dazu wunderbar zart. Das Lieblingsessen der Deutschen braucht etwas Zeit, ist aber unglaublich köstlich. Der KURIER verrät Ihnen, wie es geht...

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Zutaten für den Sauerbraten:

Sie brauchen: ein Kilogramm Rindfleisch, drei Zwiebeln, 300 Milliliter Essig, 300 Milliliter Rotwein, 500 Milliliter Wasser, 2 Lorbeerblätter, 2 Wacholderbeeren, geriebene Muskatnuss, Zucker, Salz, Pfeffer

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Und so wird´s gemacht:

1. Zuerst werden für den Sauerbraten Essig, Rotwein, Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, Wasser, Zwiebeln, Muskat, Zucker und Salz zusammen aufgekocht.

2. Nachdem der Sud etwas abgekühlt ist, wird das Rindfleisch in der Flüssigkeit eingelegt und abgedeckt mindestens 48 Stunden lang kalt gestellt. Die Fleischstücke sollten nicht zu groß sein, damit das Essigaroma gut durchziehen kann.

3. Fleisch aus dem Sud heben und abtropfen lassen. Fleisch im heißen Fett von allen Seiten anbraten. Mit etwa 200 ml Sud ablöschen und offen weiterbraten.

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4. Anschließend wird der Sud passiert und nochmals aufgekocht.

5. Dann wird abgeschmeckt. Je nach Gusto können Sie dafür Preiselbeer-Marmelade, Zucker, Salz, und Balsamico-Essig verwenden.

6. Geben Sie nun das Fleisch in die Soße und lassen alles langsam weiterköcheln - dabei gelegentlich in das Fleisch stechen, es sollte zart, aber nicht trocken und faserig sein.

7. Zum Schluss das Fleisch herausnehmen und warm stellen, die Soße durch ein Sieb geben oder pürieren, mit etwas Speisestärke abbinden und über das Fleisch gießen.

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Guten Appetit!

Der Sauerbraten ist ein klassisches Rezept der gutbürgerlichen deutschen Küche mit vielen Variationen: Je nach Region wird dem Grundrezept - Fleisch wird über längere Zeit in Essig eingelegt und dann geschmort - durch Gewürze und andere Zutaten eine ganz eigene Note gegeben: Am bekanntesten ist die rheinische Version, die sich durch die Zugabe von Rosinen in der Soße auszeichnet.

In der vogtländischen Küche gilt der Sauerbraten mit gekochten oder „grünen“ Klößen (aus frischen Kartoffeln) und Rotkraut als Spezialität.