Rindergulasch ist ein Klassiker. Imago Images

Gulasch ist immer eine sichere Bank - egal ob Besuch kommt oder man sich selber mit der leckeren Hausmannskost verwöhnen will. Der Ursprung des klassischen Rindergulasch liegt in Ungarn. Dort stellt der sogenannte „Gulyás“ aber eher eine Art Gulaschsuppe mit verschiedenen Einlagen dar. Es wird in Ungarn auch als Pörkölt bezeichnet. Denn die Fleischstücke werden in einem Schmortopf scharf angebraten. Pörkölt bedeutet übersetzt so viel wie „geröstet“. Der Gulasch kam im 19. Jahrhundert mit den ungarischen Soldaten nach Wien. Von dort trat es seinen Siegeszug nach Deutschland an.

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Wer glaubt, beim Rindergulasch handelt es sich um ein anspruchsvolles Gericht, hat noch nie unser köstliches Rezept ausprobiert. So gelingt Ihnen der Klassiker ganz einfach selber...

Zutaten:

  • 600 Gramm Rindergulasch
  • 400 ml Rinderbrühe oder Rinderfond
  • 300 Gramm Zwiebeln oder Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 Gramm Tomatenmark
  • 200 ml trockener Rotwein (sollten Kinder mitessen, geht auch roter Traubensaft) 
  • 3 Esslöffel Butterschmalz
  • 1 Esslöffel Schale einer unbehandelten Zitrone
  • 2 Teelöffel Paprikapulver edelsüß
  • ein halber Teelöffel Majoran
  • eine Prise Cayennepfeffer

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Und so wird´s gemacht:

1.     Schälen Sie die Zwiebeln bzw. Schalotten und halbieren sie. Dann geben Sie einen Esslöffel Butterschmalz in einen Topf und braten die Schalotten an, bis sie goldgelb sind. Alles herausnehmen und zur Seite stellen.

2.     Nun geben Sie in den selben Topf wieder einen Esslöffel Butterschmalz und braten das in walnussgroße Stücke geschnittene Rindergulasch bei sehr hoher Temperatur portionsweise. So entstehen die köstlichen Röstaromen. Braten Sie nicht das gesamte Fleisch auf einmal an, sonst bildet sich zu viel Flüssigkeit und der Gulasch kocht, anstatt zu braten.

3.     In die letzte Portion des angebratenen Fleisches geben Sie dann die zuvor angebratenen und zur Seite gestellten Portionen dazu, sowie die angebratenen Zwiebeln und das Tomatenmark. Jetzt die Hitze reduzieren, dass alles schön anröstet, aber nicht anbrät!

4.     Jetzt löschen Sie alles mit dem Rotwein oder wahlweise dem Traubensaft ab. Die Hitze kann nun wieder erhöht werden. Lassen Sie die Flüssigkeit verkochen, damit die Säure verfliegt.

5.     Geben Sie nun den klein geschnittenen Knoblauch und die Zitronenschale dazu und würzen alles mit dem Paprikapulver, Cayennepfeffer und Majoran. Gut umrühren!

6.     Nun kommt die Rinderbrühe dazu und alles sollte mindestens 2 Stunden leicht köcheln. Die Soße sollte so gut eindicken.

7.     Schmecken Sie zum Schluss noch einmal alles ab und würzen Sie gegebenenfalls nach.

Guten Appetit!

Übrigens: Sie brauchen für das Rezept kein Salz, durch den Rinderfond wird des Gericht salzig genug!