Eine leckere Erbsensuppe wie in der DDR. Imago/Panthermedia

Während Sommer-Suppen eher frisch und fruchtig sein sollen, idealerweise sogar noch leicht, müssen herbstliche Suppen vor allem eines sein: deftig. Das liegt daran, dass unsere Körper sich ein kleines Pölsterchen für den Winter anessen wollen. Und womit würden wir das lieber tun, als mit einer schönen Erbsensuppe mit Würstchen nach DDR-Rezept. Und so wird sie gemacht!

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Die Zutaten für ordentliche Portionen DDR-Erbsensuppe mit Würstchen

  • 300g Erbsen gefrorene Erbsen
  • 1 Bund Suppengemüse
  • 1 Stange Lauch
  • 250g Kartoffeln
  • 1-2 Zwiebeln (je nach Größe)
  • 1 Lorbeerblatt 
  • 1 Liter Wasser
  • 20g Speck
  • 4 Wiener Würstchen
  • Salz, Pfeffer, Majoran, Öl

Und so wird die DDR-Erbesensuppe perfekt

Als erstes müssen Sie die Zutaten zurechtschneiden. Das Suppengemüse, die Kartoffeln und die Zwiebel in kleine Würfel schneiden, den Porree in Ringe. 

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Nach den Vorbereitungen geben Sie das Suppengemüse, die Zwiebeln, den Speck (als Stück) und den Porree mit Öl in einen großen Topf und lassen das ganze Anbraten. Salzen Sie hier ruhig schon einmal ordentlich und rühren Sie immer wieder um. 

Wenn das Gemüse ein bisschen Farbe gezogen hat, geben Sie die gefrorenen Erbsen und die Kartoffeln hinzu und löschen das Ganze mit dem Wasser ab, geben das Lorbeerblatt hinzu und lassen alles eine knappe Stunde köcheln. 

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Dann sammeln Sie den Speck und das Lorbeerblatt wieder heraus und pürieren oder stampfen ihre Suppe zu einer dickflüssigen Masse. 

(Hier scheiden sich natürlich die Geister. Sie müssen Ihre Suppe nicht pürieren, sondern können sie auch einfach sämig kochen lassen und die Gemüsewürfel im Ganzen lassen. Dann sollten Sie aber beim Schnibbeln darauf achten, dass alles in mundgerechten Stücken ist. Den Speck können Sie dann auch gleich zu Beginn in kleine Würfel schneiden und müssen ihn dann nicht später raussammeln und noch einmal anbraten.)

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Nach dem Pürieren trocknen Sie den Speck ab, schneiden ihn in kleine Würfel und braten ihn in einer Pfanne an. In der Resthitze können sie auch die in Scheiben geschnittenen Würstchen noch einmal anbraten und ihnen krosse Seiten verpassen. Dann geben Sie Speck und Würstchen in die Suppe und schmecken alles mit Salz, Pfeffer und Majoran ab. Die Suppe muss nun noch 20 Minuten ziehen und kann dann verzehrt werden.

Streuen Sie vor dem Servieren noch etwas frische Petersilie über die Suppe und schon ist sie fertig. Guten Appetit.

Übrigens: Auch für Veganer ist die DDR-Linsensuppe etwas, wenn man nur ein paar Dinge beachtet. Die Würstchen können leicht durch vegane Ersatzprodukte, etwa aus Erbsenprotein, ersetzt werden. Der Speckgeschmack kann mit Rauchsalz ersetzt werden. Allergiker können freilich problemlos die Karotten weglassen. Reichhaltig genug ist die DDR-Erbsensuppe auch so.