Selbst gemachte Mutzen sind mindestens genauso lecker wie auf dem Weihnachtsmarkt und holen uns die besinnliche Stimmung nach Hause. imago/Westend61

Hm, wie gut das duftet. Holen Sie sich einen Hauch von Weihnachtsmarkt nach Hause und machen Sie in diesem Jahr köstliche Mutzen doch einfach mal selbst. Wir erklären, wie es wirklich einfach geht und verraten Ihnen schon einmal: Das ist wirklich lecker.

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Zutaten für die Mutzen

Sie brauchen: 100 Gramm Mehl, 150 Gramm gemahlene Mandeln, 1 Teelöffel Backpulver, 1 Prise Salz, 100 g Butter, 1 Ei, 50 Milliliter Milch, 60 Gramm Zucker, 2 Päckchen Vanillezucker, 1500 ml Pflanzenöl zum Frittieren, Puderzucker zum Bestäuben

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So werden die Mutzen wie auf dem Weihnachtsmarkt gemacht

So geht’s: Butter mit Ei, Milch, Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig aufschlagen. Mehl und Backpulver mischen und hineinsieben. Mit dem Handmixer alles zu einem glatten Teig verrühren. Mit einem Teelöffel den Teig abstechen und die typische Tropfenform mit den Händen rollen.

Das Öl im Topf auf 175–180 Grad erhitzen. Mit einem Holz-Rührlöffel die Hitze kontrollieren: Dazu das Stielende kurz ins heiße Fett halten. Bilden sich daran kleine Bläschen, ist die passende Temperatur erreicht.

Die Mutzen portionsweise im heißen Öl etwa 2-3 Minuten goldbraun ausbacken. Mit einer Schaumkelle herausnehmen und zum Abtropfen auf ein Küchenpapier legen.

Vor dem Servieren die Mutzen mit Puderzucker bestreuen.

Guten Appetit!

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Mit unserem leckeren Rezept holen Sie sich das Weihnachtsmarkt-Feeling direkt nach Hause. imago/Shotshop

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Woher kommt der Name Mutzen?

Mutzen verdanken ihren Namen ihrer Herstellungsweise. Er leitet sich vom mittelhochdeutschen Wort mutzen ab, was „abschneiden“ bedeutet. Denn beim Herstellen wird der Teig in kleine Stücke geschnitten.

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Wo kommen Mutzen her?

Die Rheinländer beanspruchen die Erfindung der Mutzen für sich. Mutzen gelten als traditionelles Karnevals-Fingerfood. Es gibt verschiedene Varianten. Allen gleich ist, dass es sich um in Pflanzenfett ausgebackenes Gebäck handelt. Die Formen reichen von mandel-/tropfenförmigen Mini-Krapfen bis hin zu Teigrauten.

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