Was in die russische Suppe kommt, ist von Rezept zu Rezept unterschiedlich. Gleich bleibt aber: Sie ist im Sommer herrlich erfrischend! imago/Shotshop

Wenn es draußen richtig warm wird, dann stehen viele vor der Frage, welche Gerichte sie wohl nach einem anstrengenden Tag zum Abendessen servieren könnten. Herzhaft soll es sein, aber bitte nicht zu deftig und zu heiß werden. Ein Gericht aus Russland, das auch in vielen DDR-Kochbüchern einen festen Platz hat, ist dafür wunderbar geeignet: Okroschka! Diese kalte Suppe heizt dem Körper nicht zu sehr ein – und schmeckt trotzdem herrlich würzig! Probieren Sie es unbedingt mal aus.

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Die kalte Suppe wird traditionell aus Sauerrahm oder Buttermilch, Fleischwurst, hartgekochtem Ei, Radieschen, Kartoffel, Petersilie, Schnittlauch, Dill und Gurke zubereitet.

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Gewürzt wird sie neben Salz und Pfeffer oft auch mit scharfem Senf und etwas Essig. Wer sie erfunden hat, ist nicht ganz klar – sie gilt aber noch heute als russisches Nationalgericht. Auch viele Bürger aus der ehemaligen DDR dürften der Gericht noch von früher kennen… hier kommt das Rezept.

Rezept für Okroschka: Das brauchen Sie für die kühle Suppe

Sie brauchen: 1 Salatgurke, 2 Eier, 4 mittelgroße gekochte Kartoffeln, 100 Gramm Fleischwurst, 1 Esslöffel Öl, 500 Gramm Joghurt, 200 Gramm saure Sahne, 1 Bund Schnittlauch oder Dill, Salz, Pfeffer, eine Prise Zucker, etwas Paprikapulver

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Und so geht’s: Die Salatgurke schälen, das Kerngehäuse mit einem Löffel herauskratzen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Die gekochten Kartoffeln ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Die Fleischwurst würfeln. Die Eier sehr hart kochen und ebenfalls in kleine Würfelchen schneiden. Dill und Schnittlauch waschen, trocken schütten und fein hacken.

Die kalte Suppe kann auch mit sauren Gurken zubereitet werden. Variieren Sie das Rezept nach Belieben. imago/Panthermedia

Dann den Joghurt mit etwas Öl und der sauren Sahne gut verquirlen. Die gehackten Kräuter, etwas Salz und Pfeffer und eine Prise Zucker zugeben. Gut verrühren und mit Paprikapulver abschmecken. Dann die gewürfelten Zutaten in die Joghurt-Sahne-Mischung geben, alles durchrühren, etwas ziehen lassen und servieren. Wer möchte, kann die Suppe noch mit ein paar frischen Kräutern dekorieren. Dazu passt eine Scheibe Brot. Guten Appetit!

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Übrigens: Die Zutaten können beliebig variiert werden. Gut in der Suppe machen sich beispielsweise auch saure Gürkchen, in feine Scheiben geschnitten - oder in Scheiben geschnittene Radieschen.