Geht einfach und schmeckt einfach köstlich: Der traditionelle Schneewittchenkuchen, auch bekannt als Donauwelle. Fotos: Imago/Panthermedia

Es gibt viele verschiedene Gerichte, für die es in unterschiedlichen Regionen unterschiedliche Bezeichnungen gibt – Eierkuchen heißen manchmal Plinsen, Kartoffelpuffer im Erzgebirge „Klitscher“. Ein Kuchen, den nahezu jeder mag, ist die Donauwelle – doch in der DDR war die Teig-Kirschen-Buttercreme-Schoko-Torte eher bekannt als „Schneewittchenkuchen“. Ob West oder Ost: Dieser Kuchen ist einfach köstlich und gehört auf jede Kaffeetafel – KURIER verrät, wie Sie ihn ganz leicht backen können.

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Warum heißt die Donauwelle eigentlich auch Schneewittchenkuchen?

Aber zuerst: Warum heißt der Kuchen eigentlich Schneewittchenkuchen? Die Antwort liegt auf der Hans! Schneewittchen hatte „Haut so weiß wie Schnee, Lippen so rot wie Blut und Haare so schwarz wie Ebenholz“, hieß es im bekannten Märchen der Gebrüder Grimm. Und diese Farben kommen auch im Kuchen vor: rote Kirschen, helle Buttercreme und dunkle Schokolade machen die Blechtorte nicht nur lecker, sondern auch außerordentlich hübsch.

Sie brauchen dafür: 300 Gramm Mehl, 200 Gramm Zucker, 250 Gramm Margarine, 5 Eier, ½ Päckchen Backpulver, 250 Gramm Butter, 1 Tüte Vanillepuddingpulver, 500 Milliliter Milch, 5 gehäufte Esslöffel Puderzucker, 5 gestrichene Esslöffel Kakaopulver, 60 Gramm Kokosfett, 2 Eigelb, 2 Gläser Schattenmorellen.

Und so geht’s: Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen. Margarine, Zucker und Eier schaumig schlagen, Mehl und Backpulver zugeben. Eine Hälfte des Teiges auf ein gefettetes, kleines Bachblech schütten und glatt streichen. Etwas Kakaopulver (2 EL) zum restlichen Teig geben, gut verrühren, Schoko-Teig auf den hellen Teig geben und mir einer Gabel leicht verwirbeln. Kirschen abtropfen lassen und oben auf die Teigplatte geben. Dann im Ofen für etwa 50 Minuten backen.

Währenddessen entsteht die Buttercreme: Pudding nach Anleitung kochen und vollständig abkühlen lassen. Butter schaumig rühren und zum abgekühlten Pudding geben – alles verrühren, bis eine glatte Masse entsteht. Kuchen aus dem Ofen nehmen (Stäbchenprobe!) und vollständig auskühlen lassen. Dann die Pudding-Buttercreme auf den Kuchen schichten.

Zum Schluss kommt Schokoladenguss auf die Pudding-Buttercreme

Zum Schluss der Guss: Kokosfett in einem Topf schmelzen lassen, restliches Kakaopulver und den Staubzucker zugeben und alles gut verrühren. Etwas abkühlen lassen und zwei Eigelb unterrühren. Dann so lange verrühren, bis eine glatte Masse entsteht, die sich gut auf der Puddingcreme verteilen lässt. Am Ende den Kuchen aus der Form lösen und genießen. Guten Appetit!