Kartoffelpuffer schmecken Kindern und Erwachsenen - und sind mit diesem Rezept einfach zuzubereiten! Fotos: Imago/Shotshop, Imago/Panthermedia

Es gibt Gerichte, an die jeder seine ganz eigenen Kindheitserinnerungen hat – weil sie einfach aus keiner Kindheit wegzudenken sind, weil sie bei Oma immer wieder auf den Esstisch kamen. Eines davon sind die klassischen Kartoffelpuffer, meist mit Zucker und Zimt oder Apfelmus serviert. Heute gibt es die köstlichen Fladen in der Tiefkühltruhe – dabei ist es so simpel, sie selbst zuzubereiten. Es braucht weder viele Zutaten noch viel Zeit. Probieren Sie es doch mal wieder aus! KURIER verrät, wie Sie schnell und leicht fluffige und knusprige Puffer zaubern.

Die Puffer sind wirklich schnell gemacht – und das schönste an diesem Gericht: Jeder kann es nach seinem eigenen Geschmack anpassen. Denn: Die Kartoffelpuffer lassen sich wirklich mit vielen Beilagen kombinieren. Es muss nicht immer die klassische Version mit Apfelmus oder Zucker und Zimt sein. Auch frisches Obst, Beeren, Vanillesauce, Schokolade oder heißes Kirschkompott passen vorzüglich zu der Süßspeise.

Die Kartoffelpuffer schmecken auch als herzhafte Variante sehr gut!

Und auch als herzhafte Variante können die Puffer serviert werden! In diesem Fall einfach mit mehr Salz und Pfeffer würzen, zwei gehackte Zwiebeln und nach Wunsch kleine Schinkenwürfel unter den Teig heben. So wird aus dem süßen Leibgericht ein herzhaftes Mittag- oder Abendessen.

Sie brauchen: etwa anderthalb Kilogramm Kartoffeln, etwas Mehl, Salz und Fett zum Braten

Und so einfach geht’s: Zwei der Kartoffeln werden gar gekocht. Die übrigen Kartoffeln werden gewaschen, geschält und klein gerieben – entweder klassisch mit dem Reibbrett oder in einer Küchenmaschine. Ganz wichtig: Der Kartoffelsaft, der dabei austritt, muss aufgefangen und in eine separate Schüssel abgegossen werden! Dort wird et mit etwas Mehl und den beiden zu Brei geriebenen gekochten Kartoffeln zu einer Masse gebunden. Anschließend kommen die geriebenen Kartoffeln hinzu. Alles wird gut verrührt.

Dann wird etwas Fett in einer Pfanne erhitzt und die Masse portionsweise hineingegeben. Fertig sind die Puffer, wenn sie von beiden Seiten knusprig braun angebraten wurden. Profi-Tipp: Natürlich dauert es eine Weile, bis die komplette Masse verarbeitet ist. Die Puffer können aber ganz leicht im Ofen bei niedriger Hitze warm gehalten werden, bis alles zubereitet ist. Guten Appetit!