Frisches Rotkohl schmeckt zu einem zünftigen Weihnachtsessen ganz besonders gut. Imago/Rüdiger Wölk

Keine Frage: Rotkohl aus dem Glas, der Dose oder dem Kühlregal schmeckt auch ganz hervorragend zu Roulade, Gans und Co. Doch wenn sie einmal Zeit haben und die leckere Beilage von Beginn an selbst zubereiten, werden Sie ein ganz neues Geschmackserlebnis haben - und deutlich weniger Zusatzstoffe.

Für einen Topf frisches Rotkohl brauchen Sie

Sie brauchen 1 Kopf Rotkohl, 150 Gramm Schmalz (Butter geht auch), 6 Esslöffel weißen Balsamico, 5 Nelken, 10 Wacholderbeeren, 8 Körner Piment, 3 Lorbeerblätter, 1 Orange, 1 Zwiebel, 2 Zehen Knoblauch, 3 Teelöffel Zucker, etwas Zimt, Salz und Pfeffer. Außerdem brauche Sie etwa ein Glas Rotwein. Achtung: Wenn Kinder oder trockene Alkoholiker mitessen, lassen Sie den Rotwein weg und nehmen Wasser.

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Wer gut mit dem Messer umgehen kann, kann den Rotkohl anstatt ihn zu hobeln auch selbst schneiden. Imago/Panthermedia

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Das Rezept für selbstgemachtes frisches Rotkohl

So geht's: Als erstes müssen Sie den Rotkohl in Viertel schneiden und den Strunk entfernen. Dann waschen Sie die Kohl-Viertel und hobeln ihn in dünne Scheiben. Wenn Sie gut mit dem Messer umgehen können, können Sie das Hobeln auch mit dem Messer übernehmen. Zudem müssen Sie die Zwiebel und die Knoblauchzehen in hacken.

Wenn Sie alles vorbereitet haben, lassen Sie das Schmalz (oder die Butter) in einen Topf und schwitzen darin die Zwiebel einige Minuten an. Dann geben sie den gehobelten Rotkohl und den Knoblauch hinzu und lassen alles einmal anbraten. 

Nach einigen Minuten löschen Sie alles mit einem Glas Rotwein und einem Glas Wasser ab (wenn Kinder oder trockene Alkoholiker mitessen, nehmen Sie zwei Gläser Wasser) und geben die Nelken, den Balsamico, die Wacholderbeeren, die Pimentkörner, die Lorbeerblätter, den Zucker, eine Prise Zimt, sowie etwas frisch gemahlenen Pfeffer und etwas Salz hinzu und verrühren alles. 

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Dann schneiden Sie die Orange auf und pressen den Saft aus einer Hälfte mit in den Topf. Wenn Sie mögen (und eine Orange mit unbehandelter Schale haben), können Sie auch etwas von der Schale in den Rotkohl reiben.

Anschließend lassen Sie den Rotkohl auf kleiner Flamme und bei geschlossenem Deckel rund 40 Minuten schmoren. Rühren Sie dabei immer wieder um, damit das Rotkohl nicht am Topf anbrät.

Wenn der Rotkohl den gewünschten Biss hat, können Sie ihn noch einmal mit Salz, Pfeffer und Balsamico-Essig abschmecken und schon kann er serviert werden. Übrigens: Rotkohl muss nicht gleich verzehrt werden. Er schmeckt auch hervorragend, wenn er über Nacht ziehen kann und am nächsten Tag aufgewärmt wird.

Guten Appetit!

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