Coleslaw, der amerikanischer Krautsalat, hat ein Mayonnaise-Sahne-Dressing. Das macht den knackigen Kohlsalat so cremig. imago/agefotostock

Krautsalat ist die perfekte Beilage für so ziemlich alles, was auf den Grill kommt. Sehr beliebt ist dabei die amerikanische Variante des Salats aus Weißkohl, der sogenannte Coleslaw, der bei keinem BBQ fehlen darf. Am besten passt der amerikanische Krautsalat zu deftige Fleischspeisen wie Hamburger und Steak.

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Coleslaw wird mit cremigem Mayonnaise-Dressing und gerne auch mit Sahne dazu angemacht und es gehören Karotten rein, das unterscheidet ihn vom klassischen Krautsalat. Zubereiten lässt sich der Coleslaw – manche sagen dazu übrigens auch Farmersalat – genauso leicht und genauso schnell wie Krautsalat. Probieren Sie doch mal dieses Coleslaw-Rezept hier:

Rezept für amerikanischen Krautsalat, den Coleslaw

Sie brauchen für acht Portionen Coleslaw: 1 Weißkohl, 1-2 Möhren, 1 Apfel, 1 halbe Zitrone, 1 Zwiebel, 150 Gramm Mayonnaise, 100 Gramm Schlagsahne, 2 Esslöffel Weißweinessig, 1 Teelöffel Selleriesamen, im Mörser frisch zerstoßen, 4 Esslöffel Zucker, Salz und Pfeffer. Den Apfel kann man auch weglassen.

Und so geht’s: Erst mal den Weißkohl putzen, die äußeren Blätter entfernen. Dann den Kohl zunächst in Achtel schneiden, den Strunk entfernen und die Achtel wiederum in dünne Streifen schneiden oder fein hobeln. Die Möhre schälen und raspeln. Ebenso den Apfel schälen und raspeln. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Dann alles in einer Schüssel vermischen.

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Von der halben Zitrone den Saft ausdrücken und unter die Kohlmischung geben. Dann Mayonnaise, Sahne, Essig, Selleriesamen und Zucker verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Soße mit der Kohl-Mischung gut vermischen und einige Stunden – oder über Nacht –  im Kühlschrank ziehen lassen.

Vor dem Servieren den Coleslaw nochmal gut durchrühren. Man kann auch noch etwas gehackte Petersilie drübergeben.

Tipp: Je länger der Kohl in der Soße zieht, desto weicher wird er. Wer den Coleslaw lieber knackig mag, lässt ihn also kürzer ziehen. Und: Je dünner die Kohlstreifen sind, desto besser verbindet sich der Salat mit dem Dressing. Statt des Apfels kann der Krautsalat auch mit Birne zubereitet werden.

Der Name Coleslaw kommt übrigens vom niederländischen „Koolsla“, was übersetzt ganz einfach  „Krautsalat“ heißt.