Topinambur-Knollen erinnern äußerlich an Ingwer, schmecken aber völlig anders.
Topinambur-Knollen erinnern äußerlich an Ingwer, schmecken aber völlig anders. imago

Kennen Sie Topinambur? Wenn Sie regelmäßig im Bioladen oder auf dem Wochenmarkt einkaufen, haben Sie die äußerlich entfernt an Ingwer erinnernden Knollen vielleicht schon einmal gesehen. Auch Erdbirne (wegen der Form) oder Erdartischocke (wegen des Geschmacks) genannt, überzeugt das Gemüse mit seinem nussig-milden Aroma und ist darüber hinaus auch noch sehr ballaststoffreich.

Probieren Sie doch einmal dieses leckere Topinambur-Risotto als Vorspeise, als Beilage oder auch als  Hauptgericht. Es ist gar nicht schwer!

Die Brühe Kelle für Kelle hinzugeben und rühren, rühren, rühren: Das ist das Geheimnis eines jeden guten Risottos.
Berliner Zeitung/Carsten Koall
Die Brühe Kelle für Kelle hinzugeben und rühren, rühren, rühren: Das ist das Geheimnis eines jeden guten Risottos.

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Sie brauchen: 500 Gramm Topinambur, 350 Gramm Risotto-Reis, 1 Liter Brühe, 1 Glas Weißwein, 75 Gramm Parmesan, 50 Gramm Butter, 1 Zwiebel, Olivenöl, Salz, Pfeffer

So geht's: Die Zwiebel fein würfeln und in Olivenöl glasig dünsten, die Hälfte der Butter und den Reis hinzugeben. Wenn der Reis ebenfalls leicht glasig geworden ist, mit dem Wein ablöschen. Nun den gewaschenen und klein geschnittenen Topinambur hinzugeben. Mit einer Kelle nach und nach die heiße Brühe hinzufügen, und zwar immer nur so viel, wie der Reis aufnehmen kann – er soll nicht schwimmen. Dabei immer wieder umrühren.

Das Risotto ist fast fertig, wenn die Reiskörner noch ein klein wenig Biss haben. Nun nur noch den Rest Butter und 50 Gramm Parmesan unterheben - den Rest von dem geriebenen Hartkäse stellen Sie auf den Esstisch, damit sich jeder selbst noch nach Belieben noch etwas über sein Risotto geben kann.

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Seien Sie beim abschließenden Abschmecken mit Salz und Pfeffer vorsichtig: Durch die Brühe und den Parmesan ist Ihr Topinambur-Risotto vielleicht schon salzig genug.

In Südwestdeutschland, wo der Anbau von Topinambur schon länger verbreitet ist, wird aus den stärkehaltigen Knollen übrigens auch Schnaps gebrannt.