Den klassischen Kalten Hund können Sie auch mal anders zubereiten. Wir haben da eine Idee... IMAGO/Panthermedia

„Kalter Hund“ (manche nenne ihn auch „Kalte Schnauze“) ist für viele ein echter Liebling aus Kindheitstagen. Der Klassiker wird mit Butterkeksen und viel Schokolade zubereitet und kommt klassischerweise als Kuchen ohne Backen aus. Deshalb ist er besonders einfach und besonders schnell gemacht.

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Das gilt auch für unsere Variante ohne Kokosfett, dafür mit Waffeln und Rosinen. Das müssen Sie probieren. So wird der Kalte Hund nämlich in die Erwachsenenwelt transformiert. Erfunden hat das Rezept - wie sollte es anders sein- eine kreative Oma. Und ohne Rum schmeckt der auch den Kindern von heute.

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Nehmen Sie uns beim Wort und testen Sie es. Hier ist die Anleitung:

Omas „Kalter Hund“ – die Rezept-Variante

Das brauchen Sie

4 Eigelb, 100 Gramm Rosinen, 4 cl Rum, 150 Gramm Zucker, 250 Gramm Butter, 150 Gramm Kakaopulver, 100 Gramm Zartbitterschokolade (72 % Kakaoanteil),  100 Gramm Butterkekse, 250 Gramm Waffeln mit Vanillegeschmack, 50 Gramm weiße Schokolade, Walnüsse oder andere Deko, Salz und Pfeffer

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So wird es gemacht

Legen Sie die Rosinen am besten schon am Tag vor der Zubereitung in Rum ein. Durch die Flüssigkeit werden sie schön weichen und saugen sich mit dem Geschmack voll.

Schlagen Sie die Eigelbe mit dem Zucker, einer Prise Salz und etwas Pfeffer in einer Schüssel über einem Wasserbad schaumig und erhitzen die Mischung bis auf 80 Grad. So wird die Eiermixtur pasteurisiert.

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Sobald die Masse richtig fest cremig ist, geben Sie die Butter (in Zimmertemperatur!) dazu und verquirlen die Masse erneut gründlich.  Jetzt heben Sie die eingelegten Rosinen und das Kakaopulver unter und vermengen alles vorsichtig. Am Ende sollten Sie eine glatte Masse haben, die sie zunächst beiseite stellen.

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Geben Sie die Butterkekse in eine Plastiktüte, die sie fest verschließen. Dann nehmen Sie zum Beispiel ein Nudelholz oder einen Hammer und zerbröseln die Kekse in der Tüte damit.

Anschließend schmelzen Sie die dunkle Schokolade über dem Wasserbad und rühren sie auch noch in die beiseite gestellte Schokocreme ein, bis es wieder eine homogene Masse ergibt. Dann geben Sie Keksbrösel unter die Creme. Alles vorsichtig vermengen.

Machen Sie den Kalten Hund doch mal anders. Unsere Rezept hilft dabei. IMAGO/Sabine Gudath

Nun legen Sie eine Kastenform mit Klarsichtfolie aus und platzieren die erste Lage Waffeln darin. Darauf geben Sie eine ca. 2 Zentimeter dicke Schicht von der Schoko-Brösel-Masse. So fahren Sie abwechselnd fort, bis beide Komponenten verarbeitet sind. Die letzte Schicht sollte die Schoko-Creme sein, die sie glatt streichen.

Jetzt stellen Sie die Form für mindestens drei Stunden zugedeckt in den Kühlschrank.

Erst vor dem Servieren schmelzen Sie auch die weiße Schokolade und geben diese als dekoratives Topping auf den Kuchen. So lange die Schokolade noch flüssig ist ein paar Walnüsse (oder andere Deko) darauf verteilen. Kurz warten, dann ist der Kalte Hund fertig zum Servieren!

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Wir wünschen guten Appetit!