Ob zur Gans oder zum Sauerbraten: Klöße sind einfach eine super Beilage. IMAGO / Shotshop

Martinstag, (Vor-)Weihnachtszeit, Kloß-Zeit! Was passt besser zu einem deftigen Braten als die Lieblingsbeilage der Deutschen: leckere Kartoffelklöße. Doch es müssen nicht immer die aus der Packung sein. Machen Sie Kartoffelklöße doch einfach mal selber. Das ist überhaupt nicht schwer und mit Sicherheit noch um einiges leckerer als die Fertig-Klöße. Hier kommt ein Rezept, mit dem auch Sie zum Kloß-Prof werden. 

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Zutaten für Klöße:

900 Gramm Kartoffeln, 3 Eigelb, 70 Gramm Speisestärke, 50 Gramm Butter, 2 Prisen Salz

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Kartoffelklöße sind die perfekte Beilage zu Gänsebraten und Rotkohl.  imago/Panthermedia

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So werden die Klöße gemacht:

Kartoffeln mit Schale garen und danach pellen.

Gepellte Kartoffeln in eine feuerfeste Schale legen und im vorgeheizten Backofen bei 150 Grad 2-3 Minuten abdämpfen lassen. Sie müssen ganz trocken sein.

Die Kartoffeln durch die Kartoffelpresse pressen. Der Teig muss möglichst fein sein. Nach Bedarf ein zweites Mal pressen.

Geschmolzene Butter unter den trockenen Kartoffelteig rühren, mit Speisestärke anreichern.

Die Butter soll den Teig abrunden. Sie flüssig und lauwarm unterkneten. Den Teig mit Salz würzen.

Aus dem Teig einige Rollen von vier Zentimeter Durchmesser formen und diese in gleich große Stücke schneiden.

Den Kloßteig zu kleinen Klößen formen. Dafür die Hände immer wieder mit Stärke bestäuben.

Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren und die Klöße hineingeben.

15 Minuten offen bei milder Hitze ziehen lassen. Wenn die Klöße alle an der Oberfläche schwimmen, sind sie fertig.

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Wer hat die Klöße erfunden?

Der Klöße oder auch Knödel sind vielerorts ein Traditionsgericht. Ihre Erfindung wird von vielen Regionen für sich beansprucht. Thüringer Klöße gibt es nachweislich seit ca. 1800. Das erste Knödelrezept aus Franken wurde vermutlich um 1850 gedruckt und die Österreicher können sich auf ein Tiroler Fastenknödel-Rezept aus dem 16. Jahrhundert berufen. Wer jetzt aber tatsächlich den allerersten Knödel gerollt hat, ist nicht belegt.