Viele erinnern sich gern an die typischen Doppel-Semmeln, die es früher gab. Fotos: imago/Kai Bienert, imago/Blickwinkel

Die meisten holen ihre Frühstücksbrötchen heutzutage in einem Backshop – hier werden allerdings oft nur Tiefkühl-Schrippen aufgebacken. Echte Handwerksbäcker werden leider immer seltener. Aber: Können Sie sich noch an den typischen Geschmack der doppelten Ost-Semmeln erinnern? Nur wenige Bäcker zaubern die Frühstücksbrötchen noch heute auf diese Art und Weise. Aber: Kein Grund zum Verzagen! KURIER verrät, wie Sie selbst frische Semmeln wie zu DDR-Zeiten herstellen.

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Rezept aus der DDR: Diese knusprigen Semmeln schmecken wie früher

Denn das ist gar nicht schwer. Es braucht nur wenige Zutaten, etwas Zeit und viel Liebe! Und: Es kann sogar noch besser gelingen als früher. Im Back-Blog „Bäcker Süpkes Welt“ wird ebenfalls ein Ost-Semmel-Rezept vorgestellt. Hierzu schreibt der Bäcker, die Hefe zu DDR-Zeiten sei oft ziemlicher Mist gewesen.

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„Denn: Sie wurde mit der Reichsbahn transportiert. Wenn sie beim Bäcker ankam, war sie oftmals schon abgelaufen“, heißt es. „Im Winter stand sie stundenlang auf den Bahnhof rum (habe ich selbst gesehen) und gefror. Dann war sie schmierig und wir mussten mehr Hefe einsetzen, um ein einigermaßen Ergebnis zu erzielen.“ Heute sei die Hefe vieler Hersteller aber fast rein – und demnach besser zu verwenden.

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So wurden die DDR-Semmeln schon früher zubereitet - die typischen Doppel-Brötchen waren aus keiner Bäckerei wegzudenken. Foto: imago/Bernd Friedel

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Sie brauchen für die DDR-Semmeln: 500 Gramm Weizenmehl, 320 Milliliter kaltes Wasser, 12 Gramm Hefe (entspricht etwa zwei Tütchen Trockenhefe), 10 Gramm Salz, 5 Gramm Backmalz und 10 Gramm Schweineschmalz.

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Brötchen wie in der DDR: Mit diesem Rezept gelingen die Doppel-Semmeln!

Und so geht’s: Alle Zutaten werden für etwa fünf bis sieben Minuten erst auf niedrigster Stufe miteinander vermengt und dann für weitere 15 Minuten mit dem Knethaken zu einem elastischen Teig verknetet. Danach muss er für eine Stunde ruhen, aber an einem kühlen Ort – das sorgt dafür, dass der Teig sehr langsam geht- Danach einmal falten und für eine weitere Stunde ruhen lassen.

Dann teilen Sie den Batzen in kleinere Teiglinge, etwa zehn bis zwölf sollten bei dieser Menge Zutaten am Ende entstehen. Diese rund formen und zu den typischen Semmeln auslegen. Dann abgedeckt für 60 Minuten gehen lassen, nach 30 Minuten einmal einschneiden. Dann eine Auflaufform mit Wasser in den Ofen stellen und den Ofen auf 250 Grad Umluft vorheizen. Dann die Semmeln mit Wasser einstreichen und in den Ofen geben. 20 Minuten backen, bis sie goldgelb bis leicht bräunlich sind. Guten Appetit!

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